Mit einem Lächeln auf den Lippen und einem schweren Rucksack auf dem Rücken, hastet Nicole Weiss das Treppenhaus der Schule für Angewandte Linguistik (SAL) hinauf. „Bin ich spät dran?“, fragt sie etwas atemlos. Die 39-jährige Übersetzerin in Deutsch-Französisch und
Spanisch-Französisch hat nicht nur ihr eigenes Büro, sie doziert auch seit 2009 in der Abteilung Übersetzen an der Schule für Angewandte Linguistik.
Sechs Parlamente, drei Sprachen, zwei zerstrittene Regionen und ein König. Kurz
zusammengefasst: ein furchtbar kompliziertes System in Belgien und zwei
Volksgruppen, die sich so gar nicht mögen. Diese Erkenntnis haben wir bei
unserem letzten Skype-Exchange mit unseren Kollegen aus Belgien - präzisiert
aus dem französischsprachigen wallonischen Teil - gewonnen.
Verena Schneider hat an der SAL den Lehrgang „Literarisches Schreiben“ absolviert. Im Anschluss daran hat sie den boox-Verlag gegründet, welcher sich auf E-Books spezialisiert. Was sie zum Studium an der SAL bewogen hat und weshalb sie trotz der gegenwärtig schwierigen wirtschaftlichen Lage einen Verlag gegründet hat, hat sie uns im Interview verraten.
Sie haben im ersten Teil gelernt, welche Ausrüstung geeignet ist, was Sie bei der Aufnahmetechnik beachten sollten und wie Sie den Auftrag zusammen mit dem Auftraggeber vorbereiten und planen. Im zweiten Teil geht es nun an die eigentliche Umsetzung, also die Durchführung des Shootings und die Nachbearbeitung der Bilder.
Eigentlich ist es ganz einfach:
Kreiere eine sympathische Hauptfigur,
die aktiv ein starkes Ziel verfolgt,
dabei auf grosse Widerstände stösst
und am Ende etwas gelernt hat.
Wie gelingen Ihnen gute Bilder an Diplomfeiern, Firmenveranstaltungen und anderen offiziellen Anlässen in Innenräumen? Wir zeigen Ihnen, was es zu beachten gilt und wie Sie einen solchen Einsatz meistern - mit einer für den Anlass geeigneten Ausrüstung und Aufnahmetechnik, einer seriösen und umfassenden Vorbereitung und Planung, der zielgerichteten Durchführung des Shootings und schliesslich einer effizienten Nachbearbeitung der entstandenen Bilder.
Am Freitag, 27. April 2012, 18.30 – 20.00 Uhr findet an der SAL eine Literarische Lesung und Buchvernissage der Publikation „Dart pour l’art“ statt. Vierzehn Autorinnen und Autoren des SAL Lehrgangs Literarisches Schreiben (bitte zum BG verlinken) haben im Rahmen eines Schreibspiels Dartpfeile auf die Strassenkarte von Zürich geworfen und sich zu Geschichten inspirieren lassen. Laura Nussbaumer hat mit Annekatrin Ranft-Rehfeldt, einer der Lehrgangsteilnehmerinnen, ein Interview zu diesem spannenden Projekt gemacht.
Marianne Gerber ist SAL-Absolventin, SAL-Dozentin und hat ihre eigene Kommunikationsfirma, die PLC professional communications GmbH. Nach sie den SAL Abschluss als Sprachlehrerin für Deutsch und Französisch in der Tasche hatte, liess sie sich gleich noch zur Kommunikationstrainerin ausbilden. Fünf Jahre hat sie dann in einer Unternehmensberatungsfirma gearbeitet, bevor sie den mutigen Schritt zur eigenen Firma wagte. Im folgenden Interview erzählt Marianne Gerber über ihren Werdegang, über Höhen und Tiefen in ihrem Leben und gibt Tipps und Tricks für Studierende.
Samstag 3: Wir sitzen gespannt im Klassenzimmer. Kein Henry. Einige Mitstudierende starten eine detektivische Suchaktion, die uns verleitet, daraus einen Filmplot zu konstruieren. Dann ist klar, dass unser Tutor krankheitshalber ausfällt.
Als ich im vergangenen Semester zum ersten Mal für die Prüfungsadministration zuständig war, kam ich in Kontakt mit Kurt Stöckli. Er studiert Sprachunterricht an der SAL und ist sehbehindert. Mich hat es interessiert, wie er es schafft, diese strengen Prüfungen zu absolvieren und wie es für ihn ist, mit seinen Voraussetzungen zu studieren. Herausgekommen ist ein spannendes Gespräch mit einer beeindruckenden Persönlichkeit.
Als ich im vergangenen Semester zum ersten Mal für die Prüfungsadministration zuständig war, kam ich in Kontakt mit Kurt Stöckli. Er studiert Sprachunterricht an der SAL und ist sehbehindert. Mich hat es interessiert, wie er es schafft, diese strengen Prüfungen zu absolvieren und wie es für ihn ist, mit seinen Voraussetzungen zu studieren. Herausgekommen ist ein spannendes Gespräch mit einer beeindruckenden Persönlichkeit.
Die SAL-Studierenden der Abteilung Journalismus kamen letzte Woche in den Genuss eines Gastreferats. Stefan Barmettler, erfahrener Wirtschaftsjournalist und stellvertretender Chefredaktor der Bilanz, gewährte Einblicke in den Arbeitsalltag bei einer Wirtschaftspublikation. Er berichtete über die Entwicklung der Berichterstattung im Journalismus, gab den Studierenden einen Einblick zum Thema Informationsbeschaffung und zeigte anhand einiger Beispiele mögliche Konsequenzen auf, welche eine unsaubere Recherche nach sich ziehen kann
Wie wichtig es ist, dass bei Vorträgen die Technik funktioniert, wissen wohl alle SAL-Studierenden spätestens nach dem Kurs Mündlicher Ausdruck im Diplomstudium. Leider ist unsere erste „Virtuelle Klasse“, die wir am 14. März durchgeführt haben, mit genau solchen Problemen gestartet. Abgesehen von dieser technischen Skype-Panne, können wir allerdings auch erste Erfolge verbuchen. Bereits zwei der insgesamt sieben Kulturspiegel-Tage haben stattgefunden. Nun ist es an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen.
Andreas Schürer (geboren 1974) hat an der SAL Journalismus und Sprachlehrer in Deutsch und Französisch studiert. Im Jahr 2000 schloss er beide Studienrichtungen erfolgreich ab. Danach arbeitete er unter anderem zehn Jahre lang für die Zürichsee-Zeitung in Stäfa. Seit 2011 ist Andreas Schürer bei der NZZ, wo er zuständig für das Flughafendossier und die kantonale Energiepolitik ist. Der SAL-Absolvent hat sich den interessierten Fragen der beiden SAL Journalismus-Studierenden und Nachwuchstalenten Laura Nussbaumer und Catarina I.M. Martins gestellt.
It’s the last Saturday of February; the first day of SAL’s new two-year curriculum: Screenwriting (‘Drehbuchautor/-in SAL’).
Rather self-consciously, my newly acquired colleagues and I enter the room. Most of us are of a ripened age. Some, we soon find out, have a writing background, are somehow connected to the theatre or have studied film and are taking their first steps into the filmmaking world.
Henry Taylor hands out the course schedule for the four semesters and the ‘connoisseurs’ are impressed by the list of guest speakers.
Aller Anfang ist bekanntlich schwer. Bei der Suche nach einer Praktikumsstelle jedoch stellte ich fest, dass dies nicht immer der Fall sein muss. Denn durch Zufall, mit einer Prise Glück und einigen gedrückten Daumen kam ich zu meinem perfekten Praktikumsplatz.
Die SAL vereint nicht nur diverse Studienrichtungen und Lehrgänge unter einem Dach, sondern auch viele verschiedene interessante Persönlichkeiten. Eines vereint jedoch alle: die Leidenschaft für die Sprache.
Die Vorbereitungen gehen in die Endrunde. Intensiv suchen wir Material, das die Studenten nicht nur interessiert, sondern auch begeistert. Wir werden Bräuche und Traditionen aus aller Welt thematisieren und darüber hinaus über Stereotypen und Klischees diskutieren, die in unseren Köpfen omnipräsent sind. Um diese zu widerlegen, oder vielleicht auch zu bestätigen, sind die Termine für den Skype-Austausch mit den entsprechenden Personen bereits abgesprochen.
Angelegt in der Zeit des Dreissigjährigen Krieges (1618-1648), handelt das Buch Jenatschs Axt vom „Chamäleon“ Georg Jenatsch. Er fungierte unter anderem als eifriger protestantischer Pfarrer, als Soldat und Offizier der Republik der Drei Bünde (des heutigen Kantons Graubünden), als Söldner in Diensten Venedigs und Frankreichs und als Politiker und führender Unterhändler der Drei Bünde im Umgang mit den europäischen Mächten Österreich und Spanien sowie Frankreich.
Urs Bühler beschäftigt sich in der NZZ unter dem Titel «Der richtige Dreh mit dem Buch» mit der «Drehbuch-Misere» der Schweizer Filmindustrie. Sein Artikel verdeutlicht die grosse Bedeutung von Drehbüchern für die Filmproduktion. «Dabei verhält es sich ähnlich wie bei einer Partitur, deren Mängel auch das beste Orchester nicht wettmachen kann», schreibt er.
Jahrzehntelang blieb überschaubar, worum es im Journalismus geht. Doch seit einigen Jahren befinden sich Technologien, Strukturen, Stellenmarkt und Anforderungsprofile im ständigen Wandel. Angehende Journalistinnen und Journalisten sollten sich deshalb der folgenden fünf Punkte bewusst werden.
Lederhosen, Dirndl, Weissbier, Bretzel, Knödel, Leberkäse, Kartoffelsalat, Volksmusik. Das ganze bayrische Programm haben wir in München absolviert, um euch, den Studierenden der SAL, im kommenden Semester einen interessanten und kulturgetreuen Unterricht zu bieten.
Im Februar 2012 startet der Lehrgang «Drehbuch schreiben» an der SAL. Mit einem Anruf bei Patrick Tönz, einem der Initianten, fördern wir schon mal die Vorfreude auf diese in der Schweiz einzigartige Ausbildung.
Die SAL macht bei einem EU-Projekt mit. Es geht um die Frage, was die Traditionen, Bräuche und Feste eines Landes oder einer Volksgruppe mit der Kultur bzw. dem Selbstverständnis dieser Volksgruppe zu tun haben. Mit dabei sind Schulen aus Belgien, Polen, Spanien und Deutschland.
Am Freitag, 18. November 2011, nahmen sechs Studentinnen, eine Dozentin und die Abteilungsleiterin Übersetzen der SAL an der Jahrestagung des Schweizerischen Übersetzer-, Terminologen- und Dolmetscherverbandes ASTTI zum Thema „Technische Herausforderungen in der Übersetzung“ teil.
Die SAL ist eine traditionsreiche Schule. Sie wurde vor über 40 Jahren gegründet und befindet sich in einem Jugendstilhaus aus dem Jahr 1899. Viele Dozierende halten der SAL seit Jahren die Treue. Auch ich bin mit dieser Institution schon seit langem sehr eng verbunden.
Nach der KV-Lehre bildete sich Diana Gatani an der SAL zur Übersetzerin Deutsch-Italienisch weiter. Dann zog es sie nach New York, wo sie während drei Jahren Schauspiel studierte. Kaum in der Schweiz zurück, erhielt sie im Frühling 2011 vom Schweizer Fernsehen eine Rolle für einige der 50 Folgen der Schulhaus-Soap «Best Friends».
Im Verlaufe des Frühlingssemesters 2011 hat auch die im Sommer 2010 begonnene Reform der Journalismusausbildung Kontur gewonnen. Am gut besuchten Abteilungsapéro vom 23. Mai 2011 informierte ich in meiner Funktion als Abteilungsleiter über die Grundzüge des erneuerten Bildungsgangs.
Manch ein Journalist liefert die Fotos zum Text mit. Beides gleichzeitig zu tun, kann ganz schön schwierig sein. Es gilt, sich Notizen zu machen, gleichzeitig auf den richtigen Augenblick für das perfekte Bild warten und dann auch noch aus der besten Perspektive zu knipsen. Um mehr Sicherheit für diese schwierigen Situationen zu erlangen und qualitativ bessere Bilder abzuliefern, habe ich den SAL-Kurs «Fotojournalismus» der Dozentin Katharina Wernli besucht.
Seit ich meinen neuen Computer habe, komme ich immer wieder ins Staunen. Nicht wegen irgendwelcher tollen neuen Funktionen – nein, es ist die Rechtschreibekontrolle meiner neuen Software, die regelmässig zum Kopfschütteln Anlass gibt. Ist ein Wort, das ich verwende, nicht im Wörterbuch, erhalte ich vom Programm per rechte Maustaste Vorschläge.
In den letzten Jahrzehnten sind sie im deutschen Sprachraum, zunächst in Deutschland und dann auch in Österreich und in der Schweiz, wie Pilze aus dem Boden geschossen: die verschiedenen, keineswegs immer billigen Schreibwerkstätten, Seminare, Literaturkurse und Fernlehrinstitute für angehende Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Dazu kamen und kommen eine steigende Zahl von Büchern und Zeitschriften, die dem Leser mehr oder weniger deutlich suggerieren, sie enthielten "todsichere" Rezepte für ein gutes Schreiben.
An dem Tag, als der Gau in Japan passiert, erwache ich kurz vor vier Uhr früh. Ich stehe auf und trete ans Fenster. Die Gasse ist voller Leute, die herumstehen und warten. Am Vorabend bin ich bis spät in die Nacht vor dem Fernseher gesessen. Erstmals waren Kamerateams in die vom Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami verwüsteten Gebiete vorgedrungen. Man sah Überlebende, die ratlos vor den Trümmern standen, und andere, die herumirrten und nach Angehörigen suchten.
Die SAL lanciert einen Lehrgang für Drehbuchautorinnen und –autoren. Das ist in der Schweiz ein Novum und ein wichtiger Beitrag zur Professionalisierung einer Branche mit grossem Potenzial – und bisher schwierigem Zugang. Denn in der Vergangenheit stieg quer ein, wer das Drehbuchschreiben zum Beruf machte. Es gab einzelne Kurse hier, praktische Experimente dort und im besten Fall Bekannte oder Freunde, die als Türöffner agierten.
Mit diesem Eintrag starte ich das erste Blog der SAL. Auf diesem Kanal erfahren Sie, was sich an der Schule für Angewandte Linguistik tut. Sie werden Einblicke in den Studienalltag erhalten, über Neuerungen informiert und Sie dürfen sich auf Einträge freuen, in denen die Sprachberufe sowie linguistische Themen im Zentrum stehen.