Publikationen und Downloads

Publikationen

Regelmässig  erscheint unsere Hauszeitschrift «Semikolon» und auch in unserer Schriftenreihe befassen wir uns mit Themen der Linguistik und der bei uns gelehrten Sprachberufe. Tauchen Sie ein in den Fundus an interessanten Publikationen der SAL.

  • Semikolon 2009

  • Semikolon 2005

    • Fachleute und Laien – eine labile Kommunikationsbeziehung

      Die Kommunikation zwischen Fachleuten und Laien gehört zu jenen Bereichen einer Gesellschaft, in denen eine «innersprachliche Übersetzung» notwendig ist, um die soziale Zirkulation von Information zu ermöglichen. Daran hat auch die technologische Erleichterung des Zugangs zu Informationen nichts geändert. Das «Moderieren» des Fachleute-Laien-Dialogs erfordert neben Sachkenntnis und sprachlicher Kompetenz auch die Fähigkeit, die unterschiedlichen – und oftmals idealisierten oder gar falschen – Erwartungen der Kommunikationspartner kritisch zu reflektieren. mehr lesen
    • Jugendsprache als Forschungsgegenstand

      Wie reden und wie schreiben Jugendliche? Das ist die Frage, die im Zentrum einer Fachtagung der SAL steht, welche am 15. November 2005 im Zürcher Kongresshaus stattfinden wird. Reden und schreiben Jugendliche nun aber tatsächlich so, wie der Titel der Tagung nahe legt («Affengeil. Megakrass.») und wie es in den Wörterbüchern zur Jugendsprache nachzulesen ist? Welche Forschungsergebnisse liegen dazu in der Linguistik vor, wie kommt die Jugendsprachforschung überhaupt zu ihren Daten und welche Stellung bezieht sie zu der in der Öffentlichkeit immer wieder geäusserten Kritik am Sprachgebrauch der Jugendlichen? In diesem Beitrag möchte ich als Sprachwissenschaftlerin dazu Stellung nehmen. Dabei kann es aber, dies sei vorweg schon gesagt, nicht darum gehen, die Jugendsprache darzustellen. Diese gibt es nicht.Es gibt den individuellen Sprechstil jedes Einzelnen, es gibt den Sprachgebrauch in verschiedenen Situationen (im Gespräch mit Freunden,mit der Lehrperson oder mit Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz), und es gibt die Sprechstile bestimmter Gruppen und Szenen (Hip-Hopper, Skateboarder, Daily-Soap-Fans etc.).Dennoch lassen sich bestimmte,überindividuelle Merkmale nennen,die als charakteristisch für jugendliches Sprechen angesehen werden können und die in der jeweiligen Kommunikationssituation mehr oder weniger stark ausgeprägt sind. Welche sind das? mehr lesen
    • Reden, wie der Schnabel gewachsen ist?

      In jugendlichen Szenesprachen lebt Mundart auf.Insgesamt verkümmert der Dialekt; den alten Wortschatz vergisst er, den Anschluss an die Moderne verpasst er. Weil Schwiizerdüütsch nur gesprochen,nicht geschrieben,nie kultiviert wird, führt Mundart eine weltfremde Existenz in Pension. mehr lesen
    • Sprache ist ein Schlüssel zur Welt

      SAL-Absolventinnen und -Absolventen sind dank ihrer sprachlichen und sprecherischen Kompetenz in der Lage, Finessen im Umgang der Menschen miteinander wahrzunehmen, in der Arbeitswelt, im privaten Bereich, in der Politik, in den Medien – dies eine der zentralen Aussagen von Thomas Kropf in seiner bemerkenswerten Rede anlässlich der Diplomfeier vom 8. Juli 2005. mehr lesen
    • Wie kommt der Mensch zum Wort?

      Von Rolf Siegenthaler «… und auf nächste Woche lernt ihr die Wörter auf den Seiten 15 bis 20!» Wie oft haben wir während der Schulzeit solche und ähnliche Aufforderungen unserer Fremdsprachenlehrer gehört? Wer erinnert sich nicht an das mühevolle Auswendiglernen von Französischvokabeln, englischen Phrasal-Verben und italienischen Verbformen? Und wie oft sassen wir dann an der Prüfung und versuchten vergeblich, uns an die korrekte Übersetzung, an dieses oder jenes Synonym zu erinnern, Querverbindungen herzustellen, Eselsbrücken zu bauen, um schliesslich, von der Konzentrationsübung und dem freien Assoziieren müde,doch noch zum gut versteckten Spick zu greifen? mehr lesen
    • Wörter mit Schweizer Pass

      Wenn vom Hochdeutsch der Schweizerinnen und Schweizer die Rede ist,dann denken wohl die meisten zuerst an die charakteristische Aussprache, zum Beispiel das gemächlichere Sprechtempo. Hochdeutsch in der Deutschschweiz weist aber nicht nur lautliche Eigenheiten auf, sondern unterscheidet sich auch im Wortschatz, in der Grammatik und in der Orthografie von der in Deutschland üblichen Hochsprache (dem so genannten Binnendeutsch). Diese Charakteristika sind Gegenstand des folgenden Artikels. mehr lesen
  • Semikolon 2004

    • Es gibt keinen genaueren Leser als einen Übersetzer

      Rafaël Newman kommt 1964 als Enkel von europäischen Einwanderern in Montreal/Kanada zur Welt. Er studiert von 1981 bis 1986 in Toronto Griechische und Lateinische Literatur und geht 1987 nach Princeton/USA,wo er 1994 seine Studien mit einer Dissertation über Aristophanes abschliesst.Mit seiner Frau, einer Schweizerin, zieht er 1997 für ein Jahr nach Berlin und dann nach Zürich. Rafaël Newman ist heute zu 80 Prozent in einer Firma für Fachübersetzungen im Bereich Finanzdienstleistungen und Telekommunikation angestellt und führt daneben freie Aufträge aus. 2002 erschien die von ihm herausgegebene Anthologie «Contemporary Jewish Writing in Switzerland » (deutsch: «Zweifache Eigenheit – Neue jüdische Literatur aus der Schweiz», Limmat Verlag). Rafaël Newmans Muttersprache ist Englisch. Sprachbegabt, wie er ist, spricht er inzwischen auch Berndeutsch. mehr lesen
    • Reportagen gegen das Vergessen

      Grosse Ehre für den SAL-Absolventen Andreas Schürer: Für seine beiden Reportagen über das Schicksal einer aus Stäfa weggemobbten kosovarischen Familie wurde dem Regionalredaktor der «Zürichsee-Zeitung» im Mai der diesjährige Zürcher Journalistenpreis verliehen.Der erfolgreiche Jungjournalist gibt Einblick in die Entstehungsgeschichte der preisgekrönten Texte, erläutert sein Verhältnis zur lokaljournalistischen Arbeit und verrät,welche Projekte er in Zukunft anpacken wird. mehr lesen
    • Hier spricht man Tibetisch

      Der Fotograf Manuel Bauer und der Journalist Christian Schmidt arbeiten gemeinsam an einem Buch über den Dalai-Lama. Unter dem Titel «Journey for Peace» wird es 2005 zum 70.Geburtstag des XIV.Oberhaupts der Tibeter auf Englisch und unter dem Titel «Unterwegs für den Frieden» auf Deutsch erscheinen; der Titel für die französische Ausgabe ist noch nicht bestimmt. In welcher Sprache aber sollte man den Dalai-Lama interviewen? Tibetisch oder Englisch? Sollte ein Übersetzer dabei sein oder besser nicht? Ein Werkstattbericht aus der mehrsprachigen journalistischen Praxis. mehr lesen
    • Eine Reifeprüfung namens Gattopardo

      Die ehemalige SAL-Studentin Giovanna Waeckerlin Induni hat sich einen Namen als literarische Übersetzerin gemacht. Jüngstes Beispiel ist der 2004 im Piper Verlag erschienene Roman «Der Gattopardo» von Tomasi di Lampedusa. «Lob der Schwachheit» von Alexandre Jollien (Pendo Verlag, 2001) und Übersetzungen für die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia sind weitere Beispiele.Giovanna Waeckerlin übersetzt unter anderem vom Französischen, Italienischen und Spanischen ins Deutsche. Ihre Muttersprache ist Italienisch. mehr lesen
    • Eine ganze Welt transportieren

      Dorothea Trottenberg, 1957 in Dortmund geboren, studierte Slavistik, Politikwissenschaft und Osteuropäische Geschichte in Köln mit Studienaufenthalten an den Universitäten von Sofia/Bulgarien und Leningrad/UdSSR. Seit 1990 lebt sie in der Schweiz und arbeitet sowohl als Bibliothekarin in der Universitätsbibliothek Basel wie als freie Übersetzerin zeitgenössischer und klassischer russischer Literatur. 2003 erschien in ihrer Übersetzung die Urfassung von Leo Tolstois «Krieg und Frieden» (Eichborn Verlag), 2004 Tolstois Erzählung «Familienglück» (Dörlemann Verlag).Dorothea Trottenberg wurde unter anderem mit dem Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds (2000) und der Anerkennungsgabe der Literaturkommission der Stadt Zürich (2003) ausgezeichnet. Ihre Muttersprache ist Deutsch. mehr lesen
    • Von Trockenkapseln und Kanonenschüssen

      Entgegen dem weit verbreiteten Glauben ist Sprachkompetenz nicht gleich Übersetzungskompetenz. Sprachkompetenz ist zwar eine wichtige Voraussetzung fürs Übersetzen, und viele angehende Übersetzerinnen und Übersetzer verfügen noch nicht über ausreichende Kenntnisse ihrer Muttersprache. So wird denn auch im Übersetzungsunterricht intensiv an der Ausdrucksfähigkeit gearbeitet. Grammatikalische Details, stilistische Finessen, die richtige Wortwahl, aber auch Fragen der korrekten Interpunktion sind Thema des Unterrichts.Doch was gehört sonst noch zum Übersetzen? Wie wird Übersetzungskompetenz gelehrt? Und wie werden die Studierenden an der SAL auf die Praxis vorbereitet? Ein Einblick in den Übersetzungsunterricht Französisch-Deutsch. mehr lesen
    • Was mich enttäuscht, ist, dass man mit ein paar Beispielen alles kaputtmacht

      Wird sie im nächsten Jahr verbindlich oder abgeschafft? Nach Jahren, in denen sie kaum ein Thema war, vermag die Orthografiereform plötzlich wieder die Gemüter zu erregen. Die neuerliche Verunsicherung darüber, wie inskünftig geschrieben werden soll, trifft eine Sprachberufsschule wie die SAL naturgemäss besonders stark. SEMIKOLON hat deshalb Stefan Bosshard, der an der Schule unter anderem Orthografie unterrichtet, gebeten, zur aktuellen Entwicklung Stellung zu nehmen. Die Fragen stellte Peter Rütsche. mehr lesen
    • Diplomübergabe im Hauptbahnhof Zürich

      Unter dem Motto «Gelassenheit statt Hektik» fand am Ende des Wintersemesters 2003/2004 die Diplomfeier der Schule für Angewandte Linguistik im gediegenen Restaurant Au Premier im Zürcher Hauptbahnhof statt. 30 Studierende wurden für ihre Leistungen mit den begehrten Berufsdiplomen ausgezeichnet. mehr lesen
  • Semikolon 2006

  • Semikolon 2002

    • Qualitätsverständnis der SAL ist neu eduQua-zertifiziert (Mai 2002)

      Die kantonale Anerkennung der Diplome belegt, dass die SAL-Ausbildung qualitativ keinen Vergleich zu scheuen braucht.Qualität hat aber nur Bestand,wenn sie kontinuierlich angestrebt und gesichert wird.Wie gut ist das Qualitätsmanagement der SAL? Eine Antwort auf diese Frage gibt das Verfahren der "eduQua-Zertifizierung" (siehe Kasten),dem sich die SAL in den letzten Monaten unterzogen hat - und dies mit Erfolg: das Qualitätsverständnis der Schule hat überzeugt.Der folgende Beitrag referiert die wichtigsten Befunde der Untersuchung. mehr lesen
    • Mit links abgeschrieben

      Rund 10 Prozent der Bevölkerung schreiben mit der linken Hand – oder täten dies, wenn sie nicht umgeschult worden wären. Linkshänder schreiben anders, denken anders und nehmen alles verkehrt in die Hand.Während sie früher als krank bezeichnet wurden, lässt man sie heute immerhin links schreiben.Trotzdem, mit ihrer Andersartigkeit werden sie von der heutigen rechten Welt schlichtweg vergessen. mehr lesen
    • Jedem seine Schreibe

      Schreiben ist Teilhaben am Kulturgut und wie intensiv wir daran teilnehmen, das entscheidet sich schon im frühen Kindesalter, im Elternhaus und während der Schulzeit. Schreiben, auch ein Ausdruck unserer Persönlichkeit, begleitet uns ein Leben lang. mehr lesen
    • Internet: Viel Kommunikation und wenig Technik

      Das Internet ist das Kommunikationsmedium par excellence. Arbeiten mit dem Internet erfordert deshalb nicht nur Technikverständnis, sondern vor allem Bildung, Sprachgewandtheit, Kreativität und ein umfassendes Kommunikationsknowhow. mehr lesen
    • Interkulturelle Kommunikation braucht mehr Zeit und Offenheit

      Die Autorin versucht anhand von persönlichen Erfahrungen den Zusammenhang zwischen Kommunikation und interkultureller Kommunikation aufzuzeigen. Sowohl Kommunikation als auch interkulturelle Kommunikation verfolgen das gleiche Ziel: es geht darum, Verständigung herbeizuführen. mehr lesen
    • Es geht immer auch um Menschen

      Wer sich in Kommunikation weiterbilden will, kann dies zukünftig an der SAL tun:Mit dem Nachdiplomstudium Kommunikation im Beruf. Leiter der neuen Abteilung ist Hansjakob Schneider. Seit rund 10 Jahren unterrichtet der Sprachforscher an der SAL im Bereich Linguistik und Kommunikation. Im Semikolon spricht Hansjakob Schneider über die Philosophie dieser Studienrichtung und die Bedeutung von Kommunikation. mehr lesen
    • Das Basismodell des Schreibprozesses

      Das Modell von Hayes und Flower (1980) ist der "Klassiker" der Textproduktionsforschung. Die Komponenten des Modells werden im Folgenden erläutert.Auf wichtige Ergänzungen und Korrekturen wird am Ende des Beitrags eingegangen. mehr lesen
    • Schwarze Spuren auf weissem Grund

      Schreiben ist auch nach 30 Jahren Forschung noch eine über weite Strecken rätselhafte Fertigkeit.Der folgende Beitrag zeichnet den Weg nach, den die Textproduktionsforschung in diesen drei Jahrzehnten genommen hat, stellt die wichtigsten Arbeitsgebiete vor und erläutert die Methoden, mit deren Hilfe Schreibprozesse analysiert werden. mehr lesen
    • Und sie ging über den Kunkelpass

      Paul Bänziger interpretiert «Die Sommer und Winter der Sontga Margriata» neu Wesen auf der unentwegten Suche nach einer höheren Bewusstheit bevölkern Paul Bänzigers zweites Buch «Die Sommer und Winter der Sontga Margriata». Der im Gasterland und im Avers wohnende Autor hat die Legende der Bündner Alp- und Fruchtbarkeitsgöttin in eine neue Form gebracht. mehr lesen
    • Die Partnerschaft geht vor dem Geld

      Jedes Konzert, jede Lesung oder Vernissage fängt zuerst mit einem Blatt Papier an. Auf diesem Blatt Papier steht eine Idee, die verwirklicht werden will.Von Seiten des Künstlers geht es darauf auf die Suche nach einem Coach oder Booking Agent. mehr lesen
    • Der Sphaeramia pavo

      Bibliotherapie setzt auf die therapeutische Wirkung von Texten. Sie gehört zum Kreis der Kreativitäts- und Kunsttherapien und wird oft mit kreativem Schreiben kombiniert. Die Kurzgeschichte "Der Sphaeramia pavo" ist im Rahmen des Bibliotherapie-Kurses an der SAL entstanden. mehr lesen
    • Das Ende der Sprache hat bereits begonnen

      Der Mensch, so wird uns gesagt, konnte am Anfang seiner Existenz auf der Erde nicht sprechen. Historiker und Linguisten erklären es und liefern dazu auch die nötigen Fakten. Was der Mensch wohl getan hat ohne Sprache, wie er sich unterhalten hat? Wir können es nur erahnen.Tatsache ist: er lernte sie. Bis der Mensch aber über abstrakte Dinge sprechen und nachdenken konnte, dauerte es eine lange Zeit. mehr lesen
    • Avete, omnis aevi homines

      Schönsten Gruss, Menschen jeden Alters. Diesen Gruss sowie zahlreiche politische, menschliche und allzumenschliche Äusserungen aus der Zeit der Römer sind uns in Form von Graffiti erhalten geblieben. Wandschmierereien sind demnach nicht erst eine Erscheinung moderner urbaner Ballungsräume. mehr lesen
    • Reden und Zuhören können

      Sichere, gewandte mündliche Kommunikation hilft,Gespräche besser zu führen, überzeugende Reden zu halten und Missverständnisse zu vermeiden. Mit den SAL-Dozentinnen für mündliche Kommunikation Dr.Ursula Buchholz und Marianne Ramseier sprachen Biggy Burckhardt und Katrin Heggli. mehr lesen
  • Semikolon 2003

    • Pressefotografie: Ein Bildvergleich

      Zwei Fotografinnen, Schwestern, fotografieren im Auftrag einer Tageszeitung eine Pressekonferenz in Zürich. Die führenden Vertreter der grossen Zürcher Kulturinstitute informieren über die Gründung einer Stiftung zur jährlichen Durchführung von Sommerfestspielen. Nicole Hofer fotografiert für die Neue Zürcher Zeitung und Karin Hofer für das Tagblatt der Stadt Zürich (heute Express). Die Veranstaltung war am 6.November 1996, einen Tag später, am 7.November, erscheinen ihre Arbeiten in der aktuellen Ausgabe der jeweiligen Zeitung.Wie haben sie die Situation gemeistert? Wie gehen sie damit um? Wie lösen sie die nicht einfache Aufgabe, ein gutes Bild von einer in der Regel trockenen Pressekonferenz auf der Redaktion abzuliefern? mehr lesen
    • Geschichten erzählen

      Ein Gespräch mit der Fernsehredaktorin und Schriftstellerin Nadine Hostettler Nadine Hostettler, 1959 geboren und in Biel aufgewachsen, begann schon während ihres Ethnologieund Spanischstudiums in Bern als Journalistin zu arbeiten. 1985/86 verbrachte sie ein Jahr auf einer Presseagentur in Nicaragua und war von 1987–1991 Mittelamerikakorrespondentin der Weltwoche in Mexiko, von wo sie unter anderem auch für das «Echo der Zeit» berichtete.Nach ihrer Rückkehr 1992 wechselte sie zu SF DRS als Reporterin und Redaktorin von «10vor10». Nach einem Abstecher in die Redaktion des «Ziischtigsclub » arbeitet sie seit einigen Jahren wieder teilzeit bei «10vor10»,wo sie hauptsächlich Bilder aus dem Ausland zu Berichten verarbeitet. Nadine Hostettler schreibt auch literarisch: «Fräulein Matter verliebt sich» erschien 2000, «Die letzte Hemmung» im Herbst 2003 (Schöffling & Co. Frankfurt). Sie lebt mit ihrem Partner in Zürich und seit 1995 auch in Paris. mehr lesen
    • Vom Kino im Kopf

      Ein Gespräch mit dem Ressortleiter Kultur des Tages-Anzeigers, Hans-Peter von Däniken Hans-Peter von Däniken wurde 1955 in Winterthur geboren und studierte Germanistik,Kunstgeschichte und nordische Sprachen – vor allem Schwedisch – in Zürich und Uppsala. Er arbeitete während 11 Jahren als Redaktor für bildende Kunst bei Schweizer Radio DRS2 und gleichzeitig als Mittelschullehrer für Deutsch an einem Gymnasium in Winterthur. 1996 wechselte er ins Kulturressort des Tages-Anzeigers, dessen Leiter er seit 2001 ist. Hans-Peter von Däniken, der mit seiner Partnerin und seinem Sohn in Zürich lebt, ist dank seinen Erfahrungen im Radio- und im Zeitungsjournalismus prädestiniert,über den Umgang mit der bildenden Kunst in den beiden Medien, über Unterschiede und Ähnlichkeiten,Auskunft zu geben mehr lesen
  • Semikolon 2001

    • Früh? Englisch? Unterricht?

      Der Entschluss des Kantons Zürich, Englisch als erste Fremdsprache in der Unterstufe der Primarschule einzuführen, hat eine heftige Kontroverse über den Sprachenfrieden in der Schweiz ausgelöst. Wie die Diskussion auch ausgehen mag: Gut ausgebildete SprachlehrerInnen werden auch weiterhin gefragt bleiben. Zum Beispiel AbsolventInnen der SAL. mehr lesen
    • Prüfungsangst- von der Eigenerfahrung zu Spezialgebiet

      Angst ist ein lebensrettender Schutzmechanismus des Menschen. Doch Angst kann auch in Phobie ausarten. Eine Form davon ist Prüfungsangst. Anja Trenkler, Didaktik-Studentin an der SAL, hat dieses Thema zu ihrem Spezialgebiet gemacht. Wie sie dazu kam und was ihr besonders wichtig bei der Wahl des Spezialgebiets erscheint, erläutert sie im folgenden Text.Ich konnte mir früher nie vorstellen, dass man Angst vor einer Prüfung haben kann. In Prim, Sek und Handelsschule ging ich an die Prüfungen, als wäre es ein Test in einer normalen Schulstunde. Erst als ich an der SAL zu studieren anfing, wurde ich vor den Prüfungen immer sehr nervös. mehr lesen
    • Glänzt nicht und ist doch Gold

      Über ein Spezialgebiet, das mehr hält, als es verspricht Nach Abschluss ihres Publizistikstudiums an der SAL arbeitet Anita Schürch nun als Redaktionsassistentin im Institut für Orts-, Regional- und Landesplanung an der ETH. Was ihr Spezialgebiet damit zu tun hat und wie sie es erarbeitet hat – ein Porträt. mehr lesen
    • Sich ein Spezialgebiet erarbeiten

      Erläuterungen zu einem Charakteristikum der SAL- Ausbildung Was haben «Tauchen» und «Wien um 1900», «Orientteppiche» und «Gastronomie», «Aborigines» und «Das Verhältnis der Schweiz zur UNO» gemeinsam? Es sind – zufällig ausgewählte – Beispiele für das individuelle Spezialgebiet, das sich jede und jeder SAL-Studierende im Laufe der Ausbildung aneignen muss. mehr lesen
    • Wintermorgen im Totenreich

      Ein Stimmungsbild aus dem Friedhof Sihlfeld Ein grauer Dezembermorgen. Der Lautsprecher knackt. «Nächster Halt: Friedhof Sihlfeld.» Der Bus hält an, eine einzige Person steigt aus. Hohe graue Mauern, ein monumentales Eingangsportal. Mit vier Vorurteilen im Gepäck beginnt der Gang durch die 120-jährige Anlage. mehr lesen
    • Sprache im Spannungsfeld zwischen Analytischem und Kreativem

      Andreas Schürer hat vergangenen Sommer die SAL abgeschlossen. Zur Zeit absolviert er ein Praktikum beim Nachrichtenmagazin FACTS. Danach tritt er eine Stelle als Redaktor bei der Zürichsee-Zeitung an. Sein Spezialgebiet widmete er der kommunikationsanalytischen Untersuchung eines FACTS-Textes. mehr lesen
    • Eine Frau, ein Spezialgebiet

      Für die Wahl eines geeigneten Spezialgebietes muss nicht zwingend die Fachrichtung ausschlaggebend sein. Da die Auseinandersetzung mit dem gewählten Thema durch das ganze Studium anhält, sollte gerade auch das persönliche Interesse am Gebiet eine wichtige Rolle spielen. So kommt es, dass auch eher unkonventionelle Themen im Studium Einzug halten. Ein Beispiel ist das Spezialgebiet von Corinne Selva-Maiocchi, SAL-Studentin im sechsten Semester mit Fachrichtung Didaktik. Ihr Spezialgebiet: die Fotografin, Schauspielerin und Revolutionärin Tina Modotti. mehr lesen
  • Semikolon 2000

  • Schriftenreihe

    • Band2: AusSprache bewusst machen

      Warum ist es so schwierig, eine Fremdsprache akzentfrei zu sprechen? Wie lernen wir eine neue Sprache richtig zu sprechen? Auf diese Fragen gibt die SAL-Dozentin Kerstin Uetz in ihrem Buch AusSprache bewusst machen. Angewandte Phonetik im Fremdsprachenunterricht fundierte und praxiserprobte Antworten. Eine Bereicherung für alle Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer!

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    • Band1: Angewandte Medienethik

      Erstmals ist die Arbeit des Schweizerischen Presserates quantitativ und qualitativ systematisch analysiert worden. Mit ihrer SAL-Diplomarbeit "Angewandte Medienethik" füllt die Autorin Verena Stauffacher eine wichtige Lücke im Diskurs über Ethik in den Medien.

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