Angelegt in der Zeit des Dreissigjährigen Krieges (1618-1648), handelt das Buch Jenatschs Axt vom „Chamäleon“ Georg Jenatsch. Er fungierte unter anderem als eifriger protestantischer Pfarrer, als Soldat und Offizier der Republik der Drei Bünde (des heutigen Kantons Graubünden), als Söldner in Diensten Venedigs und Frankreichs und als Politiker und führender Unterhändler der Drei Bünde im Umgang mit den europäischen Mächten Österreich und Spanien sowie Frankreich.
Urs Bühler beschäftigt sich in der NZZ unter dem Titel «Der richtige Dreh mit dem Buch» mit der «Drehbuch-Misere» der Schweizer Filmindustrie. Sein Artikel verdeutlicht die grosse Bedeutung von Drehbüchern für die Filmproduktion. «Dabei verhält es sich ähnlich wie bei einer Partitur, deren Mängel auch das beste Orchester nicht wettmachen kann», schreibt er.
Jahrzehntelang blieb überschaubar, worum es im Journalismus geht. Doch seit einigen Jahren befinden sich Technologien, Strukturen, Stellenmarkt und Anforderungsprofile im ständigen Wandel. Angehende Journalistinnen und Journalisten sollten sich deshalb der folgenden fünf Punkte bewusst werden.
Lederhosen, Dirndl, Weissbier, Bretzel, Knödel, Leberkäse, Kartoffelsalat, Volksmusik. Das ganze bayrische Programm haben wir in München absolviert, um euch, den Studierenden der SAL, im kommenden Semester einen interessanten und kulturgetreuen Unterricht zu bieten.
Im Februar 2012 startet der Lehrgang «Drehbuch schreiben» an der SAL. Mit einem Anruf bei Patrick Tönz, einem der Initianten, fördern wir schon mal die Vorfreude auf diese in der Schweiz einzigartige Ausbildung.
Die SAL macht bei einem EU-Projekt mit. Es geht um die Frage, was die Traditionen, Bräuche und Feste eines Landes oder einer Volksgruppe mit der Kultur bzw. dem Selbstverständnis dieser Volksgruppe zu tun haben. Mit dabei sind Schulen aus Belgien, Polen, Spanien und Deutschland.
Am Freitag, 18. November 2011, nahmen sechs Studentinnen, eine Dozentin und die Abteilungsleiterin Übersetzen der SAL an der Jahrestagung des Schweizerischen Übersetzer-, Terminologen- und Dolmetscherverbandes ASTTI zum Thema „Technische Herausforderungen in der Übersetzung“ teil.
Die SAL ist eine traditionsreiche Schule. Sie wurde vor über 40 Jahren gegründet und befindet sich in einem Jugendstilhaus aus dem Jahr 1899. Viele Dozierende halten der SAL seit Jahren die Treue. Auch ich bin mit dieser Institution schon seit langem sehr eng verbunden.
Nach der KV-Lehre bildete sich Diana Gatani an der SAL zur Übersetzerin Deutsch-Italienisch weiter. Dann zog es sie nach New York, wo sie während drei Jahren Schauspiel studierte. Kaum in der Schweiz zurück, erhielt sie im Frühling 2011 vom Schweizer Fernsehen eine Rolle für einige der 50 Folgen der Schulhaus-Soap «Best Friends».
Im Verlaufe des Frühlingssemesters 2011 hat auch die im Sommer 2010 begonnene Reform der Journalismusausbildung Kontur gewonnen. Am gut besuchten Abteilungsapéro vom 23. Mai 2011 informierte ich in meiner Funktion als Abteilungsleiter über die Grundzüge des erneuerten Bildungsgangs.
Manch ein Journalist liefert die Fotos zum Text mit. Beides gleichzeitig zu tun, kann ganz schön schwierig sein. Es gilt, sich Notizen zu machen, gleichzeitig auf den richtigen Augenblick für das perfekte Bild warten und dann auch noch aus der besten Perspektive zu knipsen. Um mehr Sicherheit für diese schwierigen Situationen zu erlangen und qualitativ bessere Bilder abzuliefern, habe ich den SAL-Kurs «Fotojournalismus» der Dozentin Katharina Wernli besucht.
Seit ich meinen neuen Computer habe, komme ich immer wieder ins Staunen. Nicht wegen irgendwelcher tollen neuen Funktionen – nein, es ist die Rechtschreibekontrolle meiner neuen Software, die regelmässig zum Kopfschütteln Anlass gibt. Ist ein Wort, das ich verwende, nicht im Wörterbuch, erhalte ich vom Programm per rechte Maustaste Vorschläge.
In den letzten Jahrzehnten sind sie im deutschen Sprachraum, zunächst in Deutschland und dann auch in Österreich und in der Schweiz, wie Pilze aus dem Boden geschossen: die verschiedenen, keineswegs immer billigen Schreibwerkstätten, Seminare, Literaturkurse und Fernlehrinstitute für angehende Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Dazu kamen und kommen eine steigende Zahl von Büchern und Zeitschriften, die dem Leser mehr oder weniger deutlich suggerieren, sie enthielten "todsichere" Rezepte für ein gutes Schreiben.
An dem Tag, als der Gau in Japan passiert, erwache ich kurz vor vier Uhr früh. Ich stehe auf und trete ans Fenster. Die Gasse ist voller Leute, die herumstehen und warten. Am Vorabend bin ich bis spät in die Nacht vor dem Fernseher gesessen. Erstmals waren Kamerateams in die vom Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami verwüsteten Gebiete vorgedrungen. Man sah Überlebende, die ratlos vor den Trümmern standen, und andere, die herumirrten und nach Angehörigen suchten.
Die SAL lanciert einen Lehrgang für Drehbuchautorinnen und –autoren. Das ist in der Schweiz ein Novum und ein wichtiger Beitrag zur Professionalisierung einer Branche mit grossem Potenzial – und bisher schwierigem Zugang. Denn in der Vergangenheit stieg quer ein, wer das Drehbuchschreiben zum Beruf machte. Es gab einzelne Kurse hier, praktische Experimente dort und im besten Fall Bekannte oder Freunde, die als Türöffner agierten.
Mit diesem Eintrag starte ich das erste Blog der SAL. Auf diesem Kanal erfahren Sie, was sich an der Schule für Angewandte Linguistik tut. Sie werden Einblicke in den Studienalltag erhalten, über Neuerungen informiert und Sie dürfen sich auf Einträge freuen, in denen die Sprachberufe sowie linguistische Themen im Zentrum stehen.