Wir leben in einer Informationsgesellschaft. Mit der Informationsflut sind auch die Ansprüche an diejenigen gestiegen, die diese Informationen vermitteln: die Journalistinnen und Journalisten. Früher mag das Prinzip «Learning by doing» ausgereicht haben, um diese Aufgabe zu erfüllen; heute hat sich die Überzeugung durchgesetzt, dass diesen Beruf nur kompetent ausüben kann,wer fundiert ausgebildet ist.
Wir leben in einer Informationsgesellschaft. Mit der Informationsflut sind auch die Ansprüche an diejenigen gestiegen, die diese Informationen vermitteln: die Journalistinnen und Journalisten. Früher mag das Prinzip «Learning by doing» ausgereicht haben, um diese Aufgabe zu erfüllen; heute hat sich die Überzeugung durchgesetzt, dass diesen Beruf nur kompetent ausüben kann, wer fundiert ausgebildet ist.
Ohne die SAL wäre ich vielleicht heute noch kaufmännischer Angestellter – und zwar ein unglücklicher. Es war nämlich diese Schule, die massgeblich dazu beitrug, dass ich meinen «journalistischen Rank» gefunden habe. Nach Durchsicht einer früheren Ausgabe eben dieser Informationsbroschüre traf ich den bis heute nie bereuten Entscheid, meiner Vorliebe für die geschriebene Sprache mehr Raum zu geben und mich in diesem Bereich ausbilden zu lassen. So vertiefte ich mich endlich in jene Materie, die mir schon früh entsprochen hatte. Es kam ja nicht von ungefähr, dass ich während meiner KV-Lehre, anstatt Debitoren abzubuchen, lieber Kurzgeschichten schrieb, die ganze Abteilungen unterhielten, Fortsetzungen fanden und mir so manchen Tadel einbrachten. Während meines siebensemestrigen Studiums erwarb ich in unzähligen Kursen das im Beruf des Journalisten benötigte Rüstzeug. Begleitend zur Ausbildung absolvierte ich Volontariate bei der Zürichsee-Zeitung in Horgen und beim Zürcher Oberländer in Wetzikon. Anschliessend wurde ich freier Mitarbeiter bei diesen Regionalzeitungen. Kaum hielt ich mein SAL-Diplom in Händen, bekam ich eine Redaktorenstelle bei der Zürichsee-Zeitung in Rapperswil angeboten. Damit war meine Um- und Ausbildung krönend abgeschlossen. Rückblickend betrachte ich meine Zeit an der SAL als grosse persönliche Bereicherung. Michael Grimm, SAL-Absolvent
Berufsspezifische Fächer: mindestens 450 Lektionen
Journalismus ist nicht gleich Journalismus, und «die» Sprache des Journalismus gibt es nur in einem sehr allgemeinen Sinne. Eigenheiten des jeweiligen Medientyps (Presse, Rundfunk, Online-Medien), die konzeptionelle und thematische Ausrichtung der Redaktion (z. B. als Boulevardmedium oder als Fachzeitschrift) sowie zeitliche Faktoren (Publikationszeitpunkt, Sendeintervalle) führen zu einer Vielfalt von «Medien-Sprachen», deren Charakteristika an der SAL in einer breiten Palette von berufsspezifischen Kursen erfasst und gelehrt werden. Selbstverständlich erhalten aber auch die nichtsprachlichen Möglichkeiten der Informationsvermittlung (Bild, Grafik, Körpersprache) den ihnen angemessenen Raum im Lehrplan.
Auswahl aus dem Kursangebot «Berufsspezifische Fächer»:
· Recherchieren · Meinungsformen · Blätterwald Schweiz · Online-Redaktion · Kulturjournalismus · Medienkritik · News-Journalismus · Ressort Lokales · Journalistische Formen im Radio · Medienrecht · Interviews führen · Mediensprache
| Auswahl aus dem Kursangebot «Berufsspezifische Fächer»: |
- Recherchieren
- Blätterwald Schweiz
- Kulturjournalismus
- News- Journalismus
- Journalistische Formen im Radio
- Interviews führen
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- Meinungsformen
- Online- Redaktion
- Medienkritik
- Ressort Lokales
- Medienrecht
- Mediensprache
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Sprachfächer: in 2 Sprachen je mindestens 225 Lektionen
Die SAL versteht Journalismus in erster Linie als Sprachberuf. Sprache ist das zentrale Handwerkszeug von JournalistInnen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die aktive und passive Sprachbeherrschung.
«Gut» schreiben oder sprechen können ist unverzichtbar, genügt aber nicht. Um vorhandenes Textmaterial auszuwerten und für journalistische Zielsetzungen nutzbar zu machen, sind auch analytische
Fertigkeiten notwendig. Die SAL-Ausbildung legt daher in Praxis und Theorie besonderes Gewicht auf das sprachliche Rüstzeug, damit JournalistInnen ihr «Arbeitsinstrument» zielgerichtet, flexibel, korrekt und verantwortungsbewusst
einzusetzen wissen. Für das Journalismus-Diplom wird neben der Muttersprache auch eine Fremdsprache studiert.
| Auswahl aus dem Kursangebot «Sprachfächer»: |
- Analyse textuelle
- Grammatik
- Satzanalyse
- Vocabulary Virtuosity
- Schreibwerkstätte: Textaufbau
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- Schriftlicher Ausdruck: Argumentative Texte
- Sicherer und gewandter sprechen
- Espressione orale e scritta
- Neue deutsche Rechtschreibung
- Essay
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Bereich Linguistik und Kommunikation: mindestens 225 Lektionen
JournalistInnen beziehen ihre Informationen aus allen Kommunikationsbereichen unserer Gesellschaft und setzen sie in Umlauf. Dieses Quellenmaterial aus der institutionellen, kommerziellen, fachlichen oder alltäglichen
Kommunikation nach journalistischen Kriterien zu bearbeiten, um die journalistische Vermittlungsaufgabe
wahrzunehmen, ist die alltägliche Herausforderung in diesem Beruf. Grundlagenkenntnisse in Kommunikation (auch ausserhalb des Journalismus), wie sie die SAL-Ausbildung vermittelt, helfen, Probleme zu diagnostizieren und zielgerichtet anzugehen.
| Auswahl aus dem Kursangebot «Linguistik und Kommunikation»: |
- Kommunikationstraining
- Psychologie der Kommunikation
- Einführung in PR/Marketing-Kommunikation
- Kommunikationsanalyse/ Rhetorik
- Texte in der Unternehmenskommunikation
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- Einführung in die Linguistik
- Sprachwandel
- Lektorat
- Visuelle Kommunikation
- Kommunikationsberatung
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Allgemeinbildende Fächer: mindestens 225 Lektionen
Informationen zu vermitteln ist ohne ein Verständnis dieser Informationen nicht möglich. Medien sind Umschlagplätze für Wissen aller Art. Im journalistischen Alltag wird die Allgemeinbildung konstant auf die Probe gestellt. Deshalb ist ein reichhaltiges Angebot an Kursen zu soziokulturellen Themen (mit einem besonderen Fokus auf Wirtschaft, Politik, Recht) integraler Teil der Journalismus-Ausbildung an der SAL.
| Auswahl aus dem Kursangebot Allgemeinbildende Fächer: |
- Schweizer Geschichte
- Sozialpsychologie
- Nation und Nationalismus
- Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
- Politik: Parteien, Parlament, Palaver
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- Tanzgeschichte der Gegenwart
- Frauenliteratur
- Einführung in die Philosophie
- Filmanalyse
- Architektur in Zürich
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