Erläuterungen zu einem Charakteristikum der SAL- Ausbildung
Was haben «Tauchen» und «Wien um 1900», «Orientteppiche» und «Gastronomie», «Aborigines» und «Das Verhältnis der Schweiz zur UNO» gemeinsam? Es sind – zufällig ausgewählte – Beispiele für das individuelle Spezialgebiet, das sich jede und jeder SAL-Studierende im Laufe der Ausbildung aneignen muss.
Von Peter Rütsche
Schreiben ist Teilhaben am Kulturgut und wie intensiv wir daran teilnehmen, das entscheidet sich schon im frühen Kindesalter, im Elternhaus und während der Schulzeit. Schreiben, auch ein Ausdruck unserer Persönlichkeit, begleitet uns ein Leben lang. Von Biggy Burckhardt
Wer sich in Kommunikation weiterbilden will, kann dies zukünftig an der SAL tun:Mit dem Nachdiplomstudium Kommunikation im Beruf. Leiter der neuen Abteilung ist Hansjakob Schneider. Seit rund 10 Jahren unterrichtet der Sprachforscher an der SAL im Bereich Linguistik und Kommunikation. Im Semikolon spricht Hansjakob Schneider über die Philosophie dieser Studienrichtung und die Bedeutung von Kommunikation. Von Mirjam Bernhard
Die ehemalige SAL-Studentin Giovanna Waeckerlin Induni hat sich einen Namen als literarische Übersetzerin gemacht. Jüngstes Beispiel ist der 2004 im Piper Verlag erschienene Roman «Der Gattopardo» von Tomasi di Lampedusa. «Lob der Schwachheit» von Alexandre Jollien (Pendo Verlag, 2001) und Übersetzungen für die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia sind weitere Beispiele.Giovanna Waeckerlin übersetzt unter anderem vom Französischen, Italienischen und Spanischen ins Deutsche. Ihre Muttersprache ist Italienisch. Von Nadine Olonetzky
Von Peter Sieber
Der sprachliche Alltag in der Deutschschweiz steht ganz im Spannungsfeld von Dialekt und Hochsprache. Füdliblutt oder splitternackt – welches Deutsch brauchen wir? Der folgende Text gibt einen Überblick über die linguistischen und sprachpolitischen Grundfragen, die an der Tagung in den Referaten, den Diskussionsforen und dem abschliessenden Podiumsgespräch behandelt wurden.
Von Peter Rütsche
Mit dem folgenden Referat eröffnete Hugo Loetscher am 23.November 2006 die SAL-Tagung zum Thema Dialekt und Hochsprache in der Deutschschweiz.
Von Hugo Loetscher
Über ein Spezialgebiet, das mehr hält, als es verspricht
Nach Abschluss ihres Publizistikstudiums an der SAL arbeitet Anita Schürch nun als Redaktionsassistentin im Institut für Orts-, Regional- und Landesplanung an der ETH. Was ihr Spezialgebiet damit zu tun hat und wie sie es erarbeitet hat – ein Porträt. Sibyl Eichenberger
Rund 10 Prozent der Bevölkerung schreiben mit der linken Hand – oder täten dies, wenn sie nicht umgeschult worden wären. Linkshänder schreiben anders, denken anders und nehmen alles verkehrt in die Hand.Während sie früher als krank bezeichnet wurden, lässt man sie heute immerhin links schreiben.Trotzdem, mit ihrer Andersartigkeit werden sie von der heutigen rechten Welt schlichtweg vergessen. Von Susanne Aebi
Was hat Kommunikation mit Einsamkeit zu tun? Warum wollen uns die anderen partout nicht verstehen? Und wie kommt es, dass sie es doch ein wenig tun? Der folgende Artikel richtet Verunsicherung an. Von Hansjakob Schneider
Ein Gespräch mit dem Ressortleiter Kultur des Tages-Anzeigers, Hans-Peter von Däniken Hans-Peter von Däniken wurde 1955 in Winterthur geboren und studierte Germanistik,Kunstgeschichte und nordische Sprachen – vor allem Schwedisch – in Zürich und Uppsala. Er arbeitete während 11 Jahren als Redaktor für bildende Kunst bei Schweizer Radio DRS2 und gleichzeitig als Mittelschullehrer für Deutsch an einem Gymnasium in Winterthur. 1996 wechselte er ins Kulturressort des Tages-Anzeigers, dessen Leiter er seit 2001 ist. Hans-Peter von Däniken, der mit seiner Partnerin und seinem Sohn in Zürich lebt, ist dank seinen Erfahrungen im Radio- und im Zeitungsjournalismus prädestiniert,über den Umgang mit der bildenden Kunst in den beiden Medien, über Unterschiede und Ähnlichkeiten,Auskunft zu geben.
Von Nadine Olonetzky
Entgegen dem weit verbreiteten Glauben ist Sprachkompetenz nicht gleich Übersetzungskompetenz. Sprachkompetenz ist zwar eine wichtige Voraussetzung fürs Übersetzen, und viele angehende Übersetzerinnen und Übersetzer verfügen noch nicht über ausreichende Kenntnisse ihrer Muttersprache. So wird denn auch im Übersetzungsunterricht intensiv an der Ausdrucksfähigkeit gearbeitet. Grammatikalische Details, stilistische Finessen, die richtige Wortwahl, aber auch Fragen der korrekten Interpunktion sind Thema des Unterrichts.Doch was gehört sonst noch zum Übersetzen? Wie wird Übersetzungskompetenz gelehrt? Und wie werden die Studierenden an der SAL auf die Praxis vorbereitet? Ein Einblick in den Übersetzungsunterricht Französisch-Deutsch. Von Nicole Wulf
Von Christa Dürscheid
Moderation: Ursula Buchholz, SAL
Gäste: Bea Capaul, Stadträtin und Schulpräsidentin Schlieren
Thomas Studer, Lern- und Forschungszentrum Fremdsprachen, Universität Freiburg
Von Ursula Buchholz
Ein Stimmungsbild aus dem Friedhof Sihlfeld
Ein grauer Dezembermorgen. Der Lautsprecher knackt. «Nächster Halt: Friedhof Sihlfeld.» Der Bus hält an, eine einzige Person steigt aus. Hohe graue Mauern, ein monumentales Eingangsportal. Mit vier Vorurteilen im Gepäck beginnt der Gang durch die 120-jährige Anlage.
Von Anita Schürch
Von Clo Duri Bezzola
Sichere, gewandte mündliche Kommunikation hilft,Gespräche besser zu führen, überzeugende Reden zu halten und Missverständnisse zu vermeiden. Mit den SAL-Dozentinnen für mündliche Kommunikation Dr.Ursula Buchholz und Marianne Ramseier sprachen Biggy Burckhardt und Katrin Heggli.
Ein Gespräch mit der Fernsehredaktorin und Schriftstellerin Nadine Hostettler Nadine Hostettler, 1959 geboren und in Biel aufgewachsen, begann schon während ihres Ethnologieund Spanischstudiums in Bern als Journalistin zu arbeiten. 1985/86 verbrachte sie ein Jahr auf einer Presseagentur in Nicaragua und war von 1987–1991 Mittelamerikakorrespondentin der Weltwoche in Mexiko, von wo sie unter anderem auch für das «Echo der Zeit» berichtete.Nach ihrer Rückkehr 1992 wechselte sie zu SF DRS als Reporterin und Redaktorin von «10vor10». Nach einem Abstecher in die Redaktion des «Ziischtigsclub » arbeitet sie seit einigen Jahren wieder teilzeit bei «10vor10»,wo sie hauptsächlich Bilder aus dem Ausland zu Berichten verarbeitet. Nadine Hostettler schreibt auch literarisch: «Fräulein Matter verliebt sich» erschien 2000, «Die letzte Hemmung» im Herbst 2003 (Schöffling & Co. Frankfurt). Sie lebt mit ihrem Partner in Zürich und seit 1995 auch in Paris.
Von Nadine Olonetzky
Rafaël Newman kommt 1964 als Enkel von europäischen Einwanderern in Montreal/Kanada zur Welt. Er studiert von 1981 bis 1986 in Toronto Griechische und Lateinische Literatur und geht 1987 nach Princeton/USA,wo er 1994 seine Studien mit einer Dissertation über Aristophanes abschliesst.Mit seiner Frau, einer Schweizerin, zieht er 1997 für ein Jahr nach Berlin und dann nach Zürich. Rafaël Newman ist heute zu 80 Prozent in einer Firma für Fachübersetzungen im Bereich Finanzdienstleistungen und Telekommunikation angestellt und führt daneben freie Aufträge aus. 2002 erschien die von ihm herausgegebene Anthologie «Contemporary Jewish Writing in Switzerland » (deutsch: «Zweifache Eigenheit – Neue jüdische Literatur aus der Schweiz», Limmat Verlag). Rafaël Newmans Muttersprache ist Englisch. Sprachbegabt, wie er ist, spricht er inzwischen auch Berndeutsch. Von Nadine Olonetzky
In jugendlichen Szenesprachen lebt Mundart auf.Insgesamt verkümmert der Dialekt; den alten Wortschatz vergisst er, den Anschluss an die Moderne verpasst er. Weil Schwiizerdüütsch nur gesprochen,nicht geschrieben,nie kultiviert wird, führt Mundart eine weltfremde Existenz in Pension. Von Ludwig Hasler
Versuch einer kreativen Rekonstruktion der Leitmotive der Diskussion. Die Voten der Diskutanten
sind keine wörtlichen Zitate.
Moderation: Ludwig Hasler, SAL
Gäste: Rainer Stadler,Medienjournalist,NZZ
Peter Gysling, Bereichsleiter Wort, DRS II
Von Ludwig Hasler
Von Antonietta Fabrizio
Schönsten Gruss, Menschen jeden Alters. Diesen Gruss sowie zahlreiche politische, menschliche und allzumenschliche Äusserungen aus der Zeit der Römer sind uns in Form von Graffiti erhalten geblieben. Wandschmierereien sind demnach nicht erst eine Erscheinung moderner urbaner Ballungsräume.
Von Carmen Eberli
Die Autorin versucht anhand von persönlichen Erfahrungen den Zusammenhang zwischen Kommunikation und interkultureller Kommunikation aufzuzeigen. Sowohl Kommunikation als auch interkulturelle Kommunikation verfolgen das gleiche Ziel: es geht darum, Verständigung herbeizuführen. Von Alma Kassis-Filippakou
Zwei Fotografinnen, Schwestern, fotografieren im Auftrag einer Tageszeitung eine Pressekonferenz in Zürich. Die führenden Vertreter der grossen Zürcher Kulturinstitute informieren über die Gründung einer Stiftung zur jährlichen Durchführung von Sommerfestspielen. Nicole Hofer fotografiert für die Neue Zürcher Zeitung und Karin Hofer für das Tagblatt der Stadt Zürich (heute Express). Die Veranstaltung war am 6.November 1996, einen Tag später, am 7.November, erscheinen ihre Arbeiten in der aktuellen Ausgabe der jeweiligen Zeitung.Wie haben sie die Situation gemeistert? Wie gehen sie damit um? Wie lösen sie die nicht einfache Aufgabe, ein gutes Bild von einer in der Regel trockenen Pressekonferenz auf der Redaktion abzuliefern? Von Koni Nordmann
Dorothea Trottenberg, 1957 in Dortmund geboren, studierte Slavistik, Politikwissenschaft und Osteuropäische Geschichte in Köln mit Studienaufenthalten an den Universitäten von Sofia/Bulgarien und Leningrad/UdSSR. Seit 1990 lebt sie in der Schweiz und arbeitet sowohl als Bibliothekarin in der Universitätsbibliothek Basel wie als freie Übersetzerin zeitgenössischer und klassischer russischer Literatur. 2003 erschien in ihrer Übersetzung die Urfassung von Leo Tolstois «Krieg und Frieden» (Eichborn Verlag), 2004 Tolstois Erzählung «Familienglück» (Dörlemann Verlag).Dorothea Trottenberg wurde unter anderem mit dem Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds (2000) und der Anerkennungsgabe der Literaturkommission der Stadt Zürich (2003) ausgezeichnet. Ihre Muttersprache ist Deutsch.
Von Nadine Olonetzky
Von Rolf Siegenthaler
Moderation: Anna Kulp, SAL
Gäste: Hanna Johansen, Schriftstellerin
Jens-Rainer Wiese, Blogger
Von Anna Kulp
Angela Schwabenbauer
Der Mensch, so wird uns gesagt, konnte am Anfang seiner Existenz auf der Erde nicht sprechen. Historiker und Linguisten erklären es und liefern dazu auch die nötigen Fakten. Was der Mensch wohl getan hat ohne Sprache, wie er sich unterhalten hat? Wir können es nur erahnen.Tatsache ist: er lernte sie. Bis der Mensch aber über abstrakte Dinge sprechen und nachdenken konnte, dauerte es eine lange Zeit. Von Klaus Frei
Jedes Konzert, jede Lesung oder Vernissage fängt zuerst mit einem Blatt Papier an. Auf diesem Blatt Papier steht eine Idee, die verwirklicht werden will.Von Seiten des Künstlers geht es darauf auf die Suche nach einem Coach oder Booking Agent. Von Carmen Eberli
Bericht aus dem Kurs «Kulturjournalimus»› Von Nadine Olonetzky
Der Fotograf Manuel Bauer und der Journalist Christian Schmidt arbeiten gemeinsam an einem Buch über den Dalai-Lama. Unter dem Titel «Journey for Peace» wird es 2005 zum 70.Geburtstag des XIV.Oberhaupts der Tibeter auf Englisch und unter dem Titel «Unterwegs für den Frieden» auf Deutsch erscheinen; der Titel für die französische Ausgabe ist noch nicht bestimmt. In welcher Sprache aber sollte man den Dalai-Lama interviewen? Tibetisch oder Englisch? Sollte ein Übersetzer dabei sein oder besser nicht? Ein Werkstattbericht aus der mehrsprachigen journalistischen Praxis.
Von Christian Schmidt
Die Kommunikation zwischen Fachleuten und Laien gehört zu jenen Bereichen einer Gesellschaft, in denen eine «innersprachliche Übersetzung» notwendig ist, um die soziale Zirkulation von Information zu ermöglichen. Daran hat auch die technologische Erleichterung des Zugangs zu Informationen nichts geändert. Das «Moderieren» des Fachleute-Laien-Dialogs erfordert neben Sachkenntnis und sprachlicher Kompetenz auch die Fähigkeit, die unterschiedlichen – und oftmals idealisierten oder gar falschen – Erwartungen der Kommunikationspartner kritisch zu reflektieren. Von Peter Rütsche
Hier war Mundart ausdrücklich erlaubt.
Moderation: André Herrmann, SAL
Gäste: Helen Christen, Professorin für germanistische Linguistik, Universität Freiburg
Alfred Egli, Leiter der Auskunftsstelle des Verein Schweizerdeutsch
Von Jens Sturm
Angst ist ein lebensrettender Schutzmechanismus des Menschen. Doch Angst kann auch in Phobie ausarten. Eine Form davon ist Prüfungsangst.
Anja Trenkler, Didaktik-Studentin an der SAL, hat dieses Thema zu ihrem Spezialgebiet gemacht. Wie sie dazu kam und was ihr besonders wichtig bei der Wahl des Spezialgebiets erscheint, erläutert sie im folgenden Text.Ich konnte mir früher nie vorstellen, dass man Angst vor einer Prüfung haben kann. In Prim, Sek und Handelsschule ging ich an die Prüfungen, als wäre es ein Test in einer normalen Schulstunde. Erst als ich an der SAL zu studieren anfing, wurde ich vor den Prüfungen immer sehr nervös.
Schreiben ist auch nach 30 Jahren Forschung noch eine über weite Strecken rätselhafte Fertigkeit.Der folgende Beitrag zeichnet den Weg nach, den die Textproduktionsforschung in diesen drei Jahrzehnten genommen hat, stellt die wichtigsten Arbeitsgebiete vor und erläutert die Methoden, mit deren Hilfe Schreibprozesse analysiert werden. Von Peter Rütsche
Das Internet ist das Kommunikationsmedium par excellence. Arbeiten mit dem Internet erfordert deshalb nicht nur Technikverständnis, sondern vor allem Bildung, Sprachgewandtheit, Kreativität und ein umfassendes Kommunikationsknowhow. Von Katrin Heggli
Von Nadine Olonetzky
Ein Besuch beim Übersetzerstammtisch Von Nadine Olonetzky
Wenn vom Hochdeutsch der Schweizerinnen und Schweizer die Rede ist,dann denken wohl die meisten zuerst an die charakteristische Aussprache, zum Beispiel das gemächlichere Sprechtempo. Hochdeutsch in der Deutschschweiz weist aber nicht nur lautliche Eigenheiten auf, sondern unterscheidet sich auch im Wortschatz, in der Grammatik und in der Orthografie von der in Deutschland üblichen Hochsprache (dem so genannten Binnendeutsch). Diese Charakteristika sind Gegenstand des folgenden Artikels. Von Stefan Bosshard
Am Morgen der SAL-Tagung leitete Rudolf Bussmann die Übersetzungswerkstatt Hochdeutsch – Mundart – Hochdeutsch.Wenn Sie möchten, können Sie sich mithilfe der folgenden Spielregeln selbst als Übersetzer der beiden blau unterlegten Texte versuchen.
Von Rudolf Bussmann
Für die Wahl eines geeigneten Spezialgebietes muss nicht zwingend die Fachrichtung ausschlaggebend sein. Da die Auseinandersetzung mit dem gewählten Thema durch das ganze Studium anhält, sollte gerade auch das persönliche Interesse am Gebiet eine wichtige Rolle spielen. So kommt es, dass auch eher unkonventionelle Themen im Studium Einzug halten. Ein Beispiel ist das Spezialgebiet von Corinne Selva-Maiocchi, SAL-Studentin im sechsten Semester mit Fachrichtung Didaktik. Ihr Spezialgebiet: die Fotografin, Schauspielerin und Revolutionärin Tina Modotti.
Das Modell von Hayes und Flower (1980) ist der "Klassiker" der Textproduktionsforschung. Die Komponenten des Modells werden im Folgenden erläutert.Auf wichtige Ergänzungen und Korrekturen wird am Ende des Beitrags eingegangen. Von Peter Rütsche
Von Urs Boeschenstein
«Gäste aus der Medienpraxis» an der SAL Die SAL-Veranstaltungsreihe «Gäste aus der Medienpraxis » widmet sich im Wintersemester 2003/04 dem Bild in den Medien. Profis und Fachleute aus der Medienbranche geben Einblick in die Probleme der Bildauswahl, die Integration des Bildes in die Berichterstattung, die Vielfalt der Verwendungsweisen, die konzeptionellen Möglichkeiten und ethischen Grenzen des Bildeinsatzes in den Medien. Die 8 Veranstaltungen finden jeweils am Dienstag ab 18.15 Uhr an der SAL statt.
Grosse Ehre für den SAL-Absolventen Andreas Schürer: Für seine beiden Reportagen über das Schicksal einer aus Stäfa weggemobbten kosovarischen Familie wurde dem Regionalredaktor der «Zürichsee-Zeitung» im Mai der diesjährige Zürcher Journalistenpreis verliehen.Der erfolgreiche Jungjournalist gibt Einblick in die Entstehungsgeschichte der preisgekrönten Texte, erläutert sein Verhältnis zur lokaljournalistischen Arbeit und verrät,welche Projekte er in Zukunft anpacken wird. Von Peter Rütsche
Wir auch. Und dafür gibt es gute Gründe. Von Hanna Johansen
Andreas Schürer hat vergangenen Sommer die SAL abgeschlossen. Zur Zeit absolviert er ein Praktikum beim Nachrichtenmagazin FACTS. Danach tritt er eine Stelle als Redaktor bei der Zürichsee-Zeitung an. Sein Spezialgebiet widmete er der kommunikationsanalytischen Untersuchung eines FACTS-Textes.
Bibliotherapie setzt auf die therapeutische Wirkung von Texten. Sie gehört zum Kreis der Kreativitäts- und Kunsttherapien und wird oft mit kreativem Schreiben kombiniert. Die Kurzgeschichte "Der Sphaeramia pavo" ist im Rahmen des Bibliotherapie-Kurses an der SAL entstanden. Von Silvia Schäppi
Ansprache des neuen Stiftungsratspräsidenten Ludwig Hasler, anlässllich der Diplomfeier der Schule für angewandte Linguistik in Zürich am 11. Juli 2002.
Wird sie im nächsten Jahr verbindlich oder abgeschafft? Nach Jahren, in denen sie kaum ein Thema war, vermag die Orthografiereform plötzlich wieder die Gemüter zu erregen. Die neuerliche Verunsicherung darüber, wie inskünftig geschrieben werden soll, trifft eine Sprachberufsschule wie die SAL naturgemäss besonders stark. SEMIKOLON hat deshalb Stefan Bosshard, der an der Schule unter anderem Orthografie unterrichtet, gebeten, zur aktuellen Entwicklung Stellung zu nehmen. Die Fragen stellte Peter Rütsche.
Seit Sommer 2005 kann die SAL den Absolvent/innen der Studienrichtung Sprachunterricht, die über das staatliche Diplom, mindestens zwei Jahre Berufspraxis und wenigstens 150 Stunden Unterrichtserfahrung verfügen,eine zusätzliche Qualifikation in Form des SVEB anbieten, der Einstiegsqualifikation in der Erwachsenenbildung.
Unter dieses Thema hat die SAL an ihrer Tagung zu «Dialekt und Hochsprache in der Deutschschweiz» ihr Forum IV gestellt.Zwei Problemkreise und eine provokante Frage sollten diskutiert werden; ich nehme hier als Mitglied des Vereins Schweizerdeutsch dazu Stellung. Jürg Bleiker
Von Maja Pesic
Paul Bänziger interpretiert «Die Sommer und Winter der Sontga Margriata» neu Wesen auf der unentwegten Suche nach einer höheren Bewusstheit bevölkern Paul Bänzigers zweites Buch «Die Sommer und Winter der Sontga Margriata». Der im Gasterland und im Avers wohnende Autor hat die Legende der Bündner Alp- und Fruchtbarkeitsgöttin in eine neue Form gebracht.
Von Jano Felice Pajarola
(Diplomarbeiten, Studien)
Am Ende des Sommersemesters diplomierte die Schule für Angewandte Linguistik 33 Absolventinnen und Absolventen in den Berufsrichtungen Journalismus, Sprachunterricht und Übersetzen.Der grösste Teil der verliehenen Diplome ging dabei an angehende Journalistinnen und Journalisten.
Die von einem Dozierenden und AbsolventInnen der SAL angebotenen Französischkurse in Jugendherbergen finden viel Anklang und erfreuliche Resonanz in den Medien.
«Einstellungen zu standarddeutschen Sprechern im schweizerdeutschen Sprachraum » – knackige Titel sind nicht gerade die Stärke empirischer Studien.Was hinter dem sachlich-trockenen Titel steht, betrifft jedoch mittlerweile alle Deutschschweizer, denn dem Bundesdeutschen zu entkommen ist beinahe unmöglich geworden. Der Umgang mit den Deutschen und «ihrem» Deutsch ist geprägt von vielen Vorurteilen. Die Studie zeigt, dass einige davon stimmen und andere nur in den Köpfen der (Schweizer)deutschen Frauen und Männer bestehen. Von Anna Kulp
Der Entschluss des Kantons Zürich, Englisch als erste Fremdsprache in der Unterstufe der Primarschule einzuführen, hat eine heftige Kontroverse über den Sprachenfrieden in der Schweiz ausgelöst. Wie die Diskussion auch ausgehen mag: Gut ausgebildete SprachlehrerInnen werden auch weiterhin gefragt bleiben. Zum Beispiel AbsolventInnen der SAL.
Die kantonale Anerkennung der Diplome belegt, dass die SAL-Ausbildung qualitativ keinen Vergleich zu scheuen braucht.Qualität hat aber nur Bestand,wenn sie kontinuierlich angestrebt und gesichert wird.Wie gut ist das Qualitätsmanagement der SAL? Eine Antwort auf diese Frage gibt das Verfahren der "eduQua-Zertifizierung" (siehe Kasten),dem sich die SAL in den letzten Monaten unterzogen hat - und dies mit Erfolg: das Qualitätsverständnis der Schule hat überzeugt.Der folgende Beitrag referiert die wichtigsten Befunde der Untersuchung. Von Peter Rütsche
(Diplomarbeiten, Studien)
Unter dem Motto «Gelassenheit statt Hektik» fand am Ende des Wintersemesters 2003/2004 die Diplomfeier der Schule für Angewandte Linguistik im gediegenen Restaurant Au Premier im Zürcher Hauptbahnhof statt. 30 Studierende wurden für ihre Leistungen mit den begehrten Berufsdiplomen ausgezeichnet.
Eine Literaturauswahl zum Thema Dialekt und Hochsprache in der Schweiz.
Wie zu jedem Semesterabschluss hat die Schule für Angewandte Linguistik SAL ihre Diplome verliehen. Bunt ging die Feier im Zürcher Haus Konstruktiv über die Bühne.
War Peter Wirth ein Stoiker? Jedenfalls knüpfte er in seiner Rede vor frischdiplomierten SAL-Absolventen bei Seneca an. Allerdings nur, um in der antiken Lebensweisheit Rat zu holen für die Frage: Wie schaffen wir es,in unserer dynamischen Welt,ein Individuum zu werden, eine unverwechselbare Person?
SAL-Absolventinnen und -Absolventen sind dank ihrer sprachlichen und sprecherischen Kompetenz in der Lage, Finessen im Umgang der Menschen miteinander wahrzunehmen, in der Arbeitswelt, im privaten Bereich, in der Politik, in den Medien – dies eine der zentralen Aussagen von Thomas Kropf in seiner bemerkenswerten Rede anlässlich der Diplomfeier vom 8. Juli 2005.
In Leipzig und seit kurzem auch in Biel gibt es Institute für literarisches Schreiben. Ab März 2007 bietet auch die SAL einen solchen Studiengang an. Das Interview mit Martin Weiss, dem Leiter des Studiengangs Literarisches Schreiben an der SAL, führte Urs Heinz Aerni.
Statt Schulalltag war am 7. Juli, anschliessend an die Diplomfeier, Feststimmung angesagt. Geflügelte Worte erfüllten die Schulräume und Musik beflügelte gar zum Tanz. Von Misha Lüchinger
Von Felix Bührer
Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Administration kleinerer und grösserer Betriebe und Organisationen, die im täglichen Umgang mit ihrem Arbeitsmittel Sprache sicherer und gewandter werden möchten, bietet die SAL neu die Kursreihe Berufliches Schreiben an.