Der sprachliche Alltag in der Deutschschweiz steht ganz im Spannungsfeld von Dialekt und Hochsprache. Füdliblutt oder splitternackt – welches Deutsch brauchen wir? Der folgende Text gibt einen Überblick über die linguistischen und sprachpolitischen Grundfragen, die an der Tagung in den Referaten, den Diskussionsforen und dem abschliessenden Podiumsgespräch behandelt wurden.
Von Peter Rütsche
Mit dem folgenden Referat eröffnete Hugo Loetscher am 23.November 2006 die SAL-Tagung zum Thema Dialekt und Hochsprache in der Deutschschweiz.
Von Hugo Loetscher
Moderation: Ursula Buchholz, SAL
Gäste: Bea Capaul, Stadträtin und Schulpräsidentin Schlieren
Thomas Studer, Lern- und Forschungszentrum Fremdsprachen, Universität Freiburg
Von Ursula Buchholz
Versuch einer kreativen Rekonstruktion der Leitmotive der Diskussion. Die Voten der Diskutanten
sind keine wörtlichen Zitate.
Moderation: Ludwig Hasler, SAL
Gäste: Rainer Stadler,Medienjournalist,NZZ
Peter Gysling, Bereichsleiter Wort, DRS II
Von Ludwig Hasler
Moderation: Anna Kulp, SAL
Gäste: Hanna Johansen, Schriftstellerin
Jens-Rainer Wiese, Blogger
Von Anna Kulp
Hier war Mundart ausdrücklich erlaubt.
Moderation: André Herrmann, SAL
Gäste: Helen Christen, Professorin für germanistische Linguistik, Universität Freiburg
Alfred Egli, Leiter der Auskunftsstelle des Verein Schweizerdeutsch
Von Jens Sturm
Am Morgen der SAL-Tagung leitete Rudolf Bussmann die Übersetzungswerkstatt Hochdeutsch – Mundart – Hochdeutsch.Wenn Sie möchten, können Sie sich mithilfe der folgenden Spielregeln selbst als Übersetzer der beiden blau unterlegten Texte versuchen.
Von Rudolf Bussmann
Wir auch. Und dafür gibt es gute Gründe. Von Hanna Johansen
Unter dieses Thema hat die SAL an ihrer Tagung zu «Dialekt und Hochsprache in der Deutschschweiz» ihr Forum IV gestellt.Zwei Problemkreise und eine provokante Frage sollten diskutiert werden; ich nehme hier als Mitglied des Vereins Schweizerdeutsch dazu Stellung. Jürg Bleiker
«Einstellungen zu standarddeutschen Sprechern im schweizerdeutschen Sprachraum » – knackige Titel sind nicht gerade die Stärke empirischer Studien.Was hinter dem sachlich-trockenen Titel steht, betrifft jedoch mittlerweile alle Deutschschweizer, denn dem Bundesdeutschen zu entkommen ist beinahe unmöglich geworden. Der Umgang mit den Deutschen und «ihrem» Deutsch ist geprägt von vielen Vorurteilen. Die Studie zeigt, dass einige davon stimmen und andere nur in den Köpfen der (Schweizer)deutschen Frauen und Männer bestehen. Von Anna Kulp
Eine Literaturauswahl zum Thema Dialekt und Hochsprache in der Schweiz.
War Peter Wirth ein Stoiker? Jedenfalls knüpfte er in seiner Rede vor frischdiplomierten SAL-Absolventen bei Seneca an. Allerdings nur, um in der antiken Lebensweisheit Rat zu holen für die Frage: Wie schaffen wir es,in unserer dynamischen Welt,ein Individuum zu werden, eine unverwechselbare Person?
In Leipzig und seit kurzem auch in Biel gibt es Institute für literarisches Schreiben. Ab März 2007 bietet auch die SAL einen solchen Studiengang an. Das Interview mit Martin Weiss, dem Leiter des Studiengangs Literarisches Schreiben an der SAL, führte Urs Heinz Aerni.
Statt Schulalltag war am 7. Juli, anschliessend an die Diplomfeier, Feststimmung angesagt. Geflügelte Worte erfüllten die Schulräume und Musik beflügelte gar zum Tanz. Von Misha Lüchinger
Von Felix Bührer
Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Administration kleinerer und grösserer Betriebe und Organisationen, die im täglichen Umgang mit ihrem Arbeitsmittel Sprache sicherer und gewandter werden möchten, bietet die SAL neu die Kursreihe Berufliches Schreiben an.