Von Peter Sieber
Von Christa Dürscheid
In jugendlichen Szenesprachen lebt Mundart auf.Insgesamt verkümmert der Dialekt; den alten Wortschatz vergisst er, den Anschluss an die Moderne verpasst er. Weil Schwiizerdüütsch nur gesprochen,nicht geschrieben,nie kultiviert wird, führt Mundart eine weltfremde Existenz in Pension. Von Ludwig Hasler
Von Rolf Siegenthaler
Die Kommunikation zwischen Fachleuten und Laien gehört zu jenen Bereichen einer Gesellschaft, in denen eine «innersprachliche Übersetzung» notwendig ist, um die soziale Zirkulation von Information zu ermöglichen. Daran hat auch die technologische Erleichterung des Zugangs zu Informationen nichts geändert. Das «Moderieren» des Fachleute-Laien-Dialogs erfordert neben Sachkenntnis und sprachlicher Kompetenz auch die Fähigkeit, die unterschiedlichen – und oftmals idealisierten oder gar falschen – Erwartungen der Kommunikationspartner kritisch zu reflektieren. Von Peter Rütsche
Wenn vom Hochdeutsch der Schweizerinnen und Schweizer die Rede ist,dann denken wohl die meisten zuerst an die charakteristische Aussprache, zum Beispiel das gemächlichere Sprechtempo. Hochdeutsch in der Deutschschweiz weist aber nicht nur lautliche Eigenheiten auf, sondern unterscheidet sich auch im Wortschatz, in der Grammatik und in der Orthografie von der in Deutschland üblichen Hochsprache (dem so genannten Binnendeutsch). Diese Charakteristika sind Gegenstand des folgenden Artikels. Von Stefan Bosshard
Seit Sommer 2005 kann die SAL den Absolvent/innen der Studienrichtung Sprachunterricht, die über das staatliche Diplom, mindestens zwei Jahre Berufspraxis und wenigstens 150 Stunden Unterrichtserfahrung verfügen,eine zusätzliche Qualifikation in Form des SVEB anbieten, der Einstiegsqualifikation in der Erwachsenenbildung.
Die von einem Dozierenden und AbsolventInnen der SAL angebotenen Französischkurse in Jugendherbergen finden viel Anklang und erfreuliche Resonanz in den Medien.
Wie zu jedem Semesterabschluss hat die Schule für Angewandte Linguistik SAL ihre Diplome verliehen. Bunt ging die Feier im Zürcher Haus Konstruktiv über die Bühne.
SAL-Absolventinnen und -Absolventen sind dank ihrer sprachlichen und sprecherischen Kompetenz in der Lage, Finessen im Umgang der Menschen miteinander wahrzunehmen, in der Arbeitswelt, im privaten Bereich, in der Politik, in den Medien – dies eine der zentralen Aussagen von Thomas Kropf in seiner bemerkenswerten Rede anlässlich der Diplomfeier vom 8. Juli 2005.