Dorothea Trottenberg, 1957 in Dortmund geboren, studierte Slavistik, Politikwissenschaft und Osteuropäische Geschichte in Köln mit Studienaufenthalten an den Universitäten von Sofia/Bulgarien und Leningrad/UdSSR. Seit 1990 lebt sie in der Schweiz und arbeitet sowohl als Bibliothekarin in der Universitätsbibliothek Basel wie als freie Übersetzerin zeitgenössischer und klassischer russischer Literatur. 2003 erschien in ihrer Übersetzung die Urfassung von Leo Tolstois «Krieg und Frieden» (Eichborn Verlag), 2004 Tolstois Erzählung «Familienglück» (Dörlemann Verlag).Dorothea Trottenberg wurde unter anderem mit dem Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds (2000) und der Anerkennungsgabe der Literaturkommission der Stadt Zürich (2003) ausgezeichnet. Ihre Muttersprache ist Deutsch.
Von Nadine Olonetzky
Der Fotograf Manuel Bauer und der Journalist Christian Schmidt arbeiten gemeinsam an einem Buch über den Dalai-Lama. Unter dem Titel «Journey for Peace» wird es 2005 zum 70.Geburtstag des XIV.Oberhaupts der Tibeter auf Englisch und unter dem Titel «Unterwegs für den Frieden» auf Deutsch erscheinen; der Titel für die französische Ausgabe ist noch nicht bestimmt. In welcher Sprache aber sollte man den Dalai-Lama interviewen? Tibetisch oder Englisch? Sollte ein Übersetzer dabei sein oder besser nicht? Ein Werkstattbericht aus der mehrsprachigen journalistischen Praxis.
Von Christian Schmidt
Am Ende des Sommersemesters diplomierte die Schule für Angewandte Linguistik 33 Absolventinnen und Absolventen in den Berufsrichtungen Journalismus, Sprachunterricht und Übersetzen.Der grösste Teil der verliehenen Diplome ging dabei an angehende Journalistinnen und Journalisten.