Die SAL | Semikolon | Semikolon 1/2002

Editorial

Jedem seine Schreibe

Schreiben ist Teilhaben am Kulturgut und wie intensiv wir daran teilnehmen, das entscheidet sich schon im frühen Kindesalter, im Elternhaus und während der Schulzeit. Schreiben, auch ein Ausdruck unserer Persönlichkeit, begleitet uns ein Leben lang.

Von Biggy Burckhardt

Mit links abgeschrieben

Rund 10 Prozent der Bevölkerung schreiben mit der linken Hand – oder täten dies, wenn sie nicht umgeschult worden wären. Linkshänder schreiben anders, denken anders und nehmen alles verkehrt in die Hand.Während sie früher als krank bezeichnet wurden, lässt man sie heute immerhin links schreiben.Trotzdem, mit ihrer Andersartigkeit werden sie von der heutigen rechten Welt schlichtweg vergessen.

Von Susanne Aebi

Wozu Romanisch schreiben?

Von Clo Duri Bezzola

Avete, omnis aevi homines

Schönsten Gruss, Menschen jeden Alters. Diesen Gruss sowie zahlreiche politische, menschliche und allzumenschliche Äusserungen aus der Zeit der Römer sind uns in Form von Graffiti erhalten geblieben. Wandschmierereien sind demnach nicht erst eine Erscheinung moderner urbaner Ballungsräume.

Von Carmen Eberli

Das Ende der Sprache hat bereits begonnen

Der Mensch, so wird uns gesagt, konnte am Anfang seiner Existenz auf der Erde nicht sprechen. Historiker und Linguisten erklären es und liefern dazu auch die nötigen Fakten. Was der Mensch wohl getan hat ohne Sprache, wie er sich unterhalten hat? Wir können es nur erahnen.Tatsache ist: er lernte sie. Bis der Mensch aber über abstrakte Dinge sprechen und nachdenken konnte, dauerte es eine lange Zeit.

Von Klaus Frei

Schwarze Spuren auf weissem Grund

Schreiben ist auch nach 30 Jahren Forschung noch eine über weite Strecken rätselhafte Fertigkeit.Der folgende Beitrag zeichnet den Weg nach, den die Textproduktionsforschung in diesen drei Jahrzehnten genommen hat, stellt die wichtigsten Arbeitsgebiete vor und erläutert die Methoden, mit deren Hilfe Schreibprozesse analysiert werden.

Von Peter Rütsche

Das Basismodell des Schreibprozesses

Das Modell von Hayes und Flower (1980) ist der "Klassiker" der Textproduktionsforschung. Die Komponenten des Modells werden im Folgenden erläutert.Auf wichtige Ergänzungen und Korrekturen wird am Ende des Beitrags eingegangen.

Von Peter Rütsche

Der Sphaeramia pavo

Bibliotherapie setzt auf die therapeutische Wirkung von Texten. Sie gehört zum Kreis der Kreativitäts- und Kunsttherapien und wird oft mit kreativem Schreiben kombiniert. Die Kurzgeschichte "Der Sphaeramia pavo" ist im Rahmen des Bibliotherapie-Kurses an der SAL entstanden.

Von Silvia Schäppi

"Die Welt als Feld für und von Ideen"

Von Maja Pesic

Qualitätsverständnis der SAL ist neu eduQua-zertifiziert

Die kantonale Anerkennung der Diplome belegt, dass die SAL-Ausbildung qualitativ keinen Vergleich zu scheuen braucht.Qualität hat aber nur Bestand,wenn sie kontinuierlich angestrebt und gesichert wird.Wie gut ist das Qualitätsmanagement der SAL? Eine Antwort auf diese Frage gibt das Verfahren der "eduQua-Zertifizierung" (siehe Kasten),dem sich die SAL in den letzten Monaten unterzogen hat - und dies mit Erfolg: das Qualitätsverständnis der Schule hat überzeugt.Der folgende Beitrag referiert die wichtigsten Befunde der Untersuchung.

Von Peter Rütsche

Zusammenfassungen von SAL-Abschlussarbeiten

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