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Häufige Fragen

Sich mit einem Studium zu beschäftigen, kann am Anfang ganz schön verwirren. Wie viel Zeit werde ich aufwenden, wie ist die Ausbildung organisiert und was kostet sie? Finden Sie hier Antworten auf Fragen, die uns häufig gestellt werden.

  1. Wie stelle ich meinen Stundenplan zusammen?

    Die SAL-Studierenden stellen ihren Stundenplan selbst zusammen. Auf Wunsch unterstützen die SAL-Leitung und die zuständige Abteilungsleitung Sie aber gerne bei der Studienplanung.

  2. Wie gross ist der zeitliche Aufwand für das Studium?

    Dies ist eine Frage, die sich nicht pauschal beantworten lässt. Denn jeder der drei SAL-Bildungsgänge kann zeitlich relativ flexibel absolviert werden. Deshalb variiert die Studiendauer zwischen 3 und 6 Jahren. Im Vollzeitstudium besucht man zwischen 18 und 24 Lektionen Unterricht pro Woche. Um den Aufwand für den Präsenzunterricht pro Semester zu errechnen, multipliziert man die Lektionszahl pro Woche mit dem Faktor 14 – der Anzahl Wochen pro SAL-Semester.

    Teilzeitstudierende haben in der Regel 10 bis 16 Stunden Unterricht pro Woche.

    Neben dem Präsenzunterricht sollten Sie noch einiges an Zeit für die Vor- und Nachbereitung der einzelnen Lektionen, das Schreiben von Arbeiten und die Vorbereitung auf Prüfungen einkalkulieren. Um den Gesamtaufwand für Ihr Studium zu ermitteln, können Sie sich an folgender Faustregel orientieren: Pro Lektion Präsenzunterricht rechnen Sie eineinhalb bis zwei Stunden für die Vor- und Nachbereitung ein. Bedenken Sie dabei, dass sich beispielsweise das Schreiben von grösseren Arbeiten auf die kursfreie Zeit zwischen den Semestern legen lässt.

  3. Wer unterrichtet an der SAL?

    Die SAL-Ausbildung liegt in den Händen von rund 70 fachlich und didaktisch ausgewiesenen Lehrkräften. Sie verfügen durchwegs über eine höhere Ausbildung zumeist universitärer Art und/oder sind erprobte Berufsleute. In der Zusammensetzung der Dozierendenschaft spiegelt sich, dass die SAL eine gleichermassen theoretisch fundierte wie praxisnah ausgerichtete Ausbildung anbietet.

    Leiterin des Bildungsgangs ist Nicole Wulf.

  4. Welches sind die Unterschiede zu anderen Übersetzerausbildungen?

    Als «Modell F»-Schule bietet die SAL flexible Bildungsgänge an: Die Studierenden bestimmen ihr Lerntempo selbst und können ihren Weg zum Abschluss «Dipl. Übersetzer/-in» auf ihre berufliche und private Situation abstimmen. Ein Lehrgang kann am Ende eines Semesters auch unterbrochen und später fortgesetzt werden. Berufliche Qualifikationen, die Sie während der Studienpause erworben haben, werden Ihnen angerechnet. Zu den weiteren Besonderheiten der SAL-Übersetzerausbildung gehört, dass das Studium sehr praxisnah ist. Ein Vorteil für das spätere Berufsleben ist die Spezialisierung, die an der SAL obligatorisch ist: in der ersten Studienphase auf die Gebiete Kunst, Kultur und Marketing, in der zweiten Studienphase auf Wirtschaft, Politik, Recht und Technik. Zudem vermittelt die SAL eine breite Allgemeinbildung.

  5. Was verdiene ich nach dem Studium?

    Leider können wir Ihnen darauf keine allgemeingültige Antwort geben. Zu viele Faktoren beeinflussen in allen vier Berufen das Einkommen, mit dem Sie rechnen dürfen. Aus Erfahrung können wir jedoch sagen: SAL-Absolventinnen und SAL-Absolventen, die im Berufsleben Initiative und hohe fachliche Kompetenz zeigen, werden auch gut bezahlt.

  6. Wie erfolgt die Bezahlung des Kursgeldes?

    Das Kursgeld wird pro Semester bezahlt und berechnet sich nach der Anzahl der belegten Kurse. Die Kostenübersicht finden Sie im hier.

  7. Was kostet das Studium?

    Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, denn wie viel man für einen Bildungs- oder Lehrgang bezahlen muss, hängt zum einen vom Studienmodell ab, für das man sich entscheidet, zum anderen von den Vorleistungen, die man in das Studium einbringt. Gerne helfen wir in einem persönlichen Gespräch, die für Ihre individuelle Studienplanung zu erwartenden Studienkosten zu ermitteln.

    Die Studiengebühren verteilen sich auf die Semester und errechnen sich auf Basis der pro Semester belegten Kurse. Drei Beispiele:

    • 5 Semesterlektionen (also während des Semesters, das 14 Wochen dauert, pro Woche 5 Lektionen à 45 Minuten) kosten 1‘630 Franken.
    • 10 Semesterlektionen kosten 2‘680 Franken.
    • Bei 20 Semesterlektionen sind es 3‘860 Franken.

    Sie sehen: Je mehr Lektionen Sie pro Semester belegen, desto tiefer der Preis pro einzelner Semesterlektion. Neben den Kursgebühren fallen im begrenzten Umfang noch Gebühren für die Prüfungen und für das Begleiten bzw. Beurteilen von Arbeiten an. Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen hier

    Wie bereits erwähnt, helfen wir Ihnen gerne dabei, eine Ihrer Studienplanung entsprechende Kostenkalkulation zu erstellen.

  8. Wann finden Prüfungen statt?

    Prüfungen finden am Ende jedes Semesters verteilt über rund zehn Tage statt. Die Studierenden bestimmen selber, am Ende welchen Semesters sie welche Prüfungen ablegen.

  9. Kann ich nach einem Semester aussteigen?

    Die Kursanmeldung gilt immer für ein Semester. Ein Austritt ist somit auf das Ende jedes Semesters hin möglich.

  10. Ist der SAL-Abschluss anerkannt?

    Die Diplome der Bildungsgänge der SAL sind vom Kanton  Zürich  anerkannt als Abschluss einer Höheren Fachschule. Die Absolventinnen und Absolventen der SAL-Bildungs- und Lehrgänge profitieren ausserdem vom guten Ruf der SAL und nicht zuletzt davon, dass wir unsere Studierenden konsequent auf den Berufseinstieg vorbereiten.

  11. Wer organisiert das Praktikum?

    Die Auswahl der Praktikumseinrichtung und die Durchführung der Praktika liegen in der Regel in Ihrer Verantwortung. Bei Bedarf unterstützen die SAL-Leitung und die Abteilungsleitenden Sie gerne mit Empfehlungen.

  12. Muss ich ein Praktikum absolvieren?

    Ein Praktikum ist obligatorisch. Die Studierenden bemühen sich während der Ausbildung selbst um Möglichkeiten, Erfahrungen in der Praxis zu sammeln.

  13. Was sind die Voraussetzungen? Welche Aufnahmebedingungen muss ich erfüllen?

    Die Studentinnen und Studenten der SAL sind, was Alter, Herkunft, berufliche und Vorbildung betrifft, bunt gemischt. Ihnen allen gemeinsam ist der Wunsch, die Sprache zum Beruf zu machen.

    Zugelassen wird, wer mindestens 18 Jahre alt ist und über einen Abschluss auf der Sekundarstufe II oder über eine gleichwertige Ausbildung verfügt. Das Studium beginnt für Neueintretende mit dem Vorstudium. Bei entsprechenden Vorleistungen (z. B. Matura) können Kurse und Prüfungen aus dem Vorstudium erlassen werden

  14. Wie lange dauert das Studium?

    Die Bildungsgänge können im Vollzeitstudium absolviert werden und dauern in diesem Fall üblicherweise drei bis vier Jahre. Dank dem modularen Aufbau eignen sich die Ausbildungen ideal für Teilzeitstudien, die sich der persönlichen Situation anpassen lassen. Diese Form des Studierens ist an der SAL die Regel. Je nach der von Ihnen gewählten Intensität dauert die Ausbildung im Teilzeitstudium vier bis sechs Jahre.

    Gerne besprechen wir mit Ihnen, wie ein für Sie idealer Aufbau aussehen kann und was das in Bezug auf die Studiendauer bedeutet.

  15. Wie lässt sich die Ausbildung mit der Betreuung meiner Kinder vereinbaren?

    Als «Modell F»-Schule bietet die SAL flexible Bildungsgänge an: Die Studierenden bestimmen ihr Lerntempo weitgehend selbst und sind dadurch in der Lage, das Studium auf die eigene Situation abzustimmen. Die Studien können am Ende eines Semesters auch unterbrochen und später fortgesetzt werden. Berufliche Qualifikationen, die Sie allenfalls während der Studienpause erworben haben, werden Ihnen angerechnet.

  16. Ist auch ein Teilzeitstudium möglich?

    Ein Teilzeitstudium ist bei den drei Bildungsgängen der SAL sogar die Regel. Als «Modell F»-Schule bietet die SAL flexible Bildungsgänge an: Die Studierenden bestimmen ihr Lerntempo weitgehend selbst und können ihr Studium gut auf ihre berufliche und private Situation abstimmen.

  17. Wie ist die Verbindung von Theorie und Praxis?

    Das «A» im Kürzel «SAL» steht für «angewandt». Die Bildungsgänge fokussieren denn auch auf die für den Berufseinstieg notwendigen Voraussetzungen. Praktika bilden einen wichtigen Teil der Ausbildung. Die Theorie dient dazu, das Fundament zu legen und die Praxis zu festigen. Berufliches Handwerk, sprachliche Kompetenz und linguistisch-kommunikatives Wissen werden miteinander verknüpft und gleichermassen gefördert. Die Verbindung von praktischen und theoretischen Ausbildungsanteilen spiegelt sich auch in der Zusammensetzung der SAL-Dozierendenschaft wieder.

  18. Welches sind meine Berufsaussichten?

    Übersetzerinnen oder Übersetzer arbeiten als Freelancer, im Übersetzungsbüro, beim Bund oder für ein international ausgerichtetes Unternehmen. Die Nachfrage nach professionellen Übersetzungsdienstleistungen steigt seit Jahren. Gut ausgebildete Übersetzerinnen und Übersetzer haben beste Berufschancen.

  19. Für wen ist das Studium geeignet?

    Die Bildungs- und Lehrgänge der SAL sind für Personen gedacht, die Sprache zu ihrem Beruf machen wollen oder die bereits in einem Sprachberuf tätig sind und ihre Tätigkeit auf ein solides Fundament stellen möchten.

    Wer Übersetzer/-in werden möchte, ist meist fasziniert vom Gedanken, Brücken zwischen Sprachen und Kulturen zu bauen. Er oder sie sucht eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche berufliche Tätigkeit und kann sich vorstellen, diese freiberuflich auszuüben.