Übersicht und Organisation

Geschichte

Die Schule für Angewandte Linguistik wurde 1969 von Dr. Paul Bänziger gegründet. 

Der Name "Angewandte Linguistik" wurde bewusst gewählt, um zu zeigen, dass für die praxisbezogene Ausbildung zu Sprachberufen die theoretischen Konzepte der Linguistik fruchtbar gemacht werden können. "Angewandte Linguistik" auch darum, weil unter einem Dach die Ausbildungen zu verschiedenen Sprachberufen integriert werden. Obwohl anfänglich die Übersetzungs-Ausbildung im Zentrum stand und somit die Arbeit an der Sprache / an den Sprachen Hauptlehr- und Lerngebiet war, haben sich im Laufe der Zeit die Sprachunterrichts-Ausbildung und die Journalismus-Ausbildung mit ihren eigenen berufsfeldorientierten Ausprägungen entwickelt. Ansatz für diese beiden Ausbildungen blieb aber die Sprache.

Die Ausbildungen wurden mit der Zeit immer stärker differenziert, so dass heute jeder der drei Diplomstudiengänge ein besonderes, auf die berufliche Praxis ausgerichtetes Profil aufweist.
Die SAL erkannte schon früh, dass die Individualisierung des Studiums von vielen Studierenden geschätzt wird, ja häufig erst ein Studium ermöglicht. Individualisierung ist ein Kennzeichen, Durchlässigkeit ein anderes, d.h. durch das Vorstudium, wo sich fehlende Kenntnisse erarbeiten lassen, ist ein fundiertes Sprach- und Berufsstudium auf Hochschulniveau auch für QuereinsteigerInnen möglich. Dieses Konzept findet Anklang, denn mehr als 300 Studierende besuchen heute die SAL. 

Seit 1995 ist die SAL auch in Chur aktiv. Diese Aktivitäten führten im Sommer 2001 zur Bildung des IMK, des Institutes für Medien und Kommunikation, das in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur Ausbildungsgänge in den Bereichen Journalismus und Kommunikation anbietet.In Kooperation mit der Lia Rumantscha führt die SAL in Chur einen Romanisch-Lehrgang mit Diplomabschluss: "Übersetzungsdiplom Romanisch-Deutsch" und "Diplom Grischun da Rumantsch". 

Die Anerkennung der SAL-Diplome durch die Standortkantone Zürich (2000) und Graubünden (1999) als Diplome einer Höheren Fachschule ist für die SAL ein wichtiger Meilenstein. Diese ist zugleich für die Studierenden eine Garantie für die Qualität der Ausbildung. Nicht nur Qualität der Ausbildung sondern auch Qualität in der Ausbildung ist für die SAL ein Muss. Die SAL hat sich darum dem Qualitätszertifizierungsverfahren eduQua unterzogen. Seit Mai 2002 ist die SAL eduQua- zertifiziert.

Seit den Anfängen der SAL war es möglich, statt eines ganzen Studiums nur einzelne Kurse oder einzelne Module zu besuchen. Diese Dienstleistung der SAL wird von den verschiedensten Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern zur persönlichen Bildung oder zur beruflichen Weiterbildung benutzt. Weiterbildung für die SAL-Diplomierten offeriert die Schule in Form von verschiedenen Nachdiplomstudien.

Neu ist der Nachdiplomstudiengang "Kommunikation im Beruf". Angesprochen sind Personen, die sich zur Expertin, zum Experten für berufliche Kommunikation ausbilden lassen wollen. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass bewusste und differenzierte Kommunikation im beruflichen Umfeld immer zentraler wird.